„In einer einzigen Streuobstwiese können bis zu 3000 verschiedene Tier- und Pflanzenarten vorkommen“, erklärt Stephan Stückler vom Projekt „Blühendes Unterkärnten“. „In Kärnten sind die Streuobstbestände seit 1956 um fast zwei Drittel zurückgegangen.“ Um diesem Negativtrend entgegenzuwirken, wurde im Mai letzten Jahres ein rund 3000 Quadratmeter großer Stadtobstgarten auf den Kirchbichl-Gründen hinter dem Bahnhof eröffnet. Die öffentlich zugängliche Streuobstfläche bietet zahlreichen Tier- und Pflanzenarten sowie alten Obstsorten einen wertvollen Lebensraum, was nun mit einer besonderen Auszeichnung gewürdigt wurde, nämlich mit dem ersten Platz – ex aequo mit der Stadt Villach – beim Kärntner Naturschutzpreis „Goldene Unke“.