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Attacke auf LandeshauptmannIn der Kärntner Koalition wird heftig ausgeteilt

ÖVP-Klubobmann Markus Malle rüffelt heftigst Landeshauptmann Peter Kaiser wegen dessen Kritik an Bundesmaßnahmen zu Corona.

ÖVP-Klubchef Markus Malle teilt ungewohnt heftig gegen LH Kaiser aus
ÖVP-Klubchef Markus Malle teilt ungewohnt heftig gegen LH Kaiser aus © KK/ÖVP/Helge Bauer
 

So angriffig ist der Ton in der Kärntner SPÖ-ÖVP-Koalition nach außen hin selten zu hören. ÖVP-Klubobmann Markus Malle zog Montag ungewohnt scharf mit Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) zu Gericht, weil dieser Lockdown-Maßnahmen der ÖVP-Grünen-Bundesregierung kritisiert: Konkret die Schließung von Schulen sowie Versäumnisse der Bundesregieurung, die „völlig unzureichend vorbereitet“ in die zweite Welle hineingestolpert sei, sagte er nach der per Videokonferenz abgehaltenen Sitzung des Parteivorstandes. „Corona-Maßnahmen sind kein Wunschkonzert, in dem man sich Regeln nach persönlichem Geschmack aussuchen kann“, antwortete Malle. Er wirft Kaiser vor, „oppositionspolitische Spielchen zu treiben“. Ein Landeshauptmann sollte in dieser schwierigsten Zeit wissen, „was Verantwortungsbewusstsein und Vorbildfunktion bedeuten und auch danach handeln. Er wirft Kaiser vor, „den Widerstand gegen notwendige Maßnahmen zu schüren. Das ist eines Landeschefs unwürdig.“ - In dieser Situation zeigt sich der Spagat: In Kärnten sind SPÖ und ÖVP in Koalition, im Bund ist die SPÖ in Opposition, von Kärnten aus schießt Kaiser gegen den Bund, Malle wird zum Verteidiger.

Kommentare (4)
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ma12
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kasperl

Die Däumlinge der Landes-ÖVP müssen natürlich dem Basti und seinen Kumpanen die Stiefel lecken. Ansonsten sind sie weg von der Futterschüssel. Hirn braucht man in dieser Situation keines.

Peterkarl Moscher
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Wahrheit tut weh !

Der Herr Malle denkt schon an die Gemeinderatswahlen 2021,
den Partner kritisieren kein Problem, die ÖVP ist nur durch
ein SPÖ Mandat in der Regierung ich glaube das hat er schon
vergessen. Wenn er schon den Kikl in der ÖVP spielen will
dann sollte er genau nachdenken was er tut. Selbst nichts
zusammenbringen, ich glaube da sollte er und die ÖVP nachdenken.

joschi41
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Punkten

Offensichtlich können es PolitikerInnen nicht und nicht lassen politische Mitbewerber herunterzumachen, und das unter der dummen Annahme damit beim Wähler zu punkten. Das Gegenteil ist der Fall: Ausfällig agierende Mandatare sind untendurch, wirken abstoßend und unreif. Kritik ja, aber sachlich und ohne Untergriffe!

Kariernst
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Bitte einfach still sein

Kritik ist anscheinend nicht erlaubt doch wir sind in keine Diktatur sondern bei uns gibt es noch Meinungsfreiheit man sieht auch an der Aussage von senilen alten Herrn Kohl das Kritikt nicht erwünscht ist. Fakt ist der notorische Selbstdarsteller und seine Gefähret haben es verabsäumt rechtzeitig zu reagieren. Überfüllte Schulbuse überfüllte Klassen kein erkennbares System doch die Grenzen öffnen und dann verwundert sein warum es im Herbst zu steigenden Infektionen kommt und mit der Ankündigung von Massentets wird wieder einmal nur vom eigentlichen Problem abgelenkt und es gibt bis heute kein Konzept das nachhaltig wäre um einen dritten Lookdown zu verhindern. Ja die Schulen hätte man nicht schließen müssen und dürfen es gibt wieder eine typisch Österreichische Lösung die Schulen bleiben offen wenn Betreuungsbedarf gegeben ist ja der ist gegeben den schließlich arbiten über 90% Frauen im Handel und diese Geschäfte haben ja geöffnet doch wenn weder Empathie noch Mitgefühl besitzt wie dieser Selbstdarsteller dann kann man auch nichts anderes erwarten. und Herr Malle Kritikt ist immer erlaubt und sie müssen sich nicht zum Verteidiger des Selbsdarstellers aufspielen sie sind ja sonst auch kein Kind von Traurigkeit wenn es ums kritisieren geht.