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Teurer Schulstart

Müssen Eltern jetzt Laptops kaufen?

Ein Rundschreiben des Bildungsministeriums regt auf. Darin werden Laptops und Tablets als Lernmittel genannt, die von Schülern bzw. deren Eltern anzuschaffen sind. Das Ministerium beschwichtigt.

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© Fotolia
 

Elternvertreter sind erbost: "Das Ministerium hat uns nicht informiert, obwohl das eine zusätzliche Belastung von einigen tausend Euro für jedes Kind während der Schulzeit wäre", sagt die Präsidentin des Kärntner Landesverbands der Elternvereine, Gertrud Kalles-Walter.

Kommentare (44)

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hxqemzvl06ds3dq2bhzgfc15d6s7bu4f
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Da kann das Ministerium beschwichtigen was es will...

...an vielen Schulen wird vorausgesetz, dass das Kind zumindest einen Zugang zum Computer und zum Internet hat. Hausaufgaben am Computer, Erstellen diverser Arbeiten am Computer, es wird teilweise schon vorausgesetzt, dass Schüler Textverarbeitung und Präsentationsprogramme beherrschen ohne, dass dies bereits in der Schule gelernt wird.

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desbini
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Wo liegt das Problem??

Meinen Sie in der Berufswelt kommt man noch weit ohne entsprechende Computerkenntnisse? Und ein Computerzugang mit Internet ist heute nichts mehr Besonderes. Jeder Student, auch mit knsppem Börserl hat das. Und wenn die Eltern klug genug sind und einen Job haben, in welchem Präsentationsprogramme notwendig sind, dann wären sie doch gut beraten, dies ihrem Kind auch beizubringen. Und der Rest sollte sich das dann eben von den Freunden anschauen. Gruppenlernen geht heutzutage wirklich sehr schnell im Umgang mit Word oder Powerpoint.

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hxqemzvl06ds3dq2bhzgfc15d6s7bu4f
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Wo das Problem liegt?

Sie kennen die Realität nicht ganz. Es gibt genug Familien die haben nach wie vor keinen Computer und keinen Internetanschluss. Es gibt mehr Arbeitsplätze als sie denken an denen sie rein gar nichts oder sehr wenig mit Computer insbesondere mit Textverarbeitung oder Präsentationsprogrammen zu tun haben. Eine Coputerarbeitskasse, CNC oder Lagerprogramm bedeutet noch nicht, dass ander Programme verstehen oder anwenden können. Und sie habe es kurz erwähnt "wenn Eltern klug sind" nur ist das leider nicht gegeben. Bildung wird meistens nur in Bildungsschichten weiter gegeben. Und was das sogenannte Gruppenlernen angeht, viel Spass dabei!

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t4iodsg2mub0cw7fz3r9qcw2dogdsv2z
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Wenn

Eltern nicht wollen, das die Kinder einmal mehr lernen als sie selbst - ja, dann gibt es da wirklich ein Problem. Aber nicht beim PC...

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erstdenkendannsprechen
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ich habe vor zwölf jahren mein zweites studium beendet.

bereits in der oberstufe arbeiteten wir aber viel am pc, und wir mussten auch hausübungen u. arbeiten am pc schreiben. niemand hat gesagt, die eltern müssen einen kaufen, aber wie sonst die arbeiten machen? ein pc hat damals ein monatsgehalt meines vaters gekostet. laptop und tablet heute sind wesentlich billiger.
und wenn ich mir anschaue, wofür schon geld da ist, dann frage ich: was soll die jammerei?

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t4iodsg2mub0cw7fz3r9qcw2dogdsv2z
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Sogar zu meiner Schulzeit

war es möglich, PCs der Schule zu benutzen...und da war noch kein 2-er am Anfang der Jahreszahl.

Wenn man jetzt natürlich abwägen muss, ob Sohnemann einen PC kriegt oder die Eltern ein neues Smartphone - tja, da wird's schwierig....

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Aristokritos
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@erstdenken

Die Jammerei ist leicht erklärlich, weil neuestes Smartphone und neuester Flachbildschirm für das Jugendzimmer viel wichtiger sind.

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Feja
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Von wegen nicht verpflichtend.. Ich musste ein Tablet kaufen..


Mein Sohn benötigt heuer in der 7.Klasse Gymnasium nämlich sehr wohl verpflichtend eines. Er geht in ein stinknormales Bundesgym. ohne Informatikschwerpunkt oder Notebookklasse. Es gibt dort PCs im Informatikraum, wir haben drei Stk. Zuhause und er Besitz noch zusätzlich ein Schulernotebook. Aber das reicht dem Klassenlehrer nicht, der will ab heuer alle Schularbeiten am Tablet schreiben und daher muss es auch ein neues sein im mindestwert von 200€ denn sonst kann die benötigte Verschlüsselungssoftware nicht installiert werden.

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Steirer 1000
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Wieso? Verstehe ich nicht?

kann doch nicht sein?

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Feja
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Da simma schon zwei..

Als Eltern musst nicht verstehen sondern nur zahlen wenn es nach der Schule geht. Mir wurde gesagt mein Sohn kann ja auch die Schule wechseln wenn es uns nicht passt.

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t4iodsg2mub0cw7fz3r9qcw2dogdsv2z
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Das würde

der Landesschulrat bestimmt anders sehen. (Es ist leider nicht immer die richtige Wahl zum Verursacher des Problems zu gehen...)

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kecksi
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Am Schulweg sieht man

fast keine Kinder ohne Smartphone.
Da wird doch ein Laptop oder Notebook auch drinnen sein?
Bei einer Sammelbestellung sollte ein kleiner Rabatt drinnen sein.

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Patriot
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Weniger saufen und rauchen

und das Kindergeld tatsächlich für die Kinder verwenden, dann gibt's kein Problem!

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Feja
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Selten blödes Kommentar..

Keine Ahnung was Kinder kosten aber blöd die Klappe aufreißen. Die Familienbeihilfe wurde die letzten 20 Jahre nicht mal Index angepasst und mittlerweile kann ich nicht mal mehr die LM monatlich für einen 16jährigen davon bezahlen, geschweige denn ein Tablet.

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woelffchen
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A typisch österreichische Lösung.... unserer Hin- und Her-Regierung

ohne Hirn einfach mal so eingeführt, um wieder alles zu relativieren, was aber in Anbetracht der unterschiedlich möglichen Sichtweisen der Lehrer trotzdem teuer zu stehen kommen kann!

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redbull
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Viel Lärm um nichts...

In den Gymnasien gibt es Informatikräume und zuhause hat wohl jede Familie einen PC oder ein Notebook.
Und für spezielle Notebookklassen muss man sich ja extra anmelden, die dafür notwendigen Notebooks waren auch bisher schon selbst zu bezahlen.

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DK1976
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redbull? vielleicht zu viel davon erwischt...?

schon angekommen dass es nicht nur Gymnasien gibt...? Und es gibt auch Schulen in denen die Informatikräume nicht außerhalb der Schulzeit genutzt werden dürfen...!
Und Vor allem, wir haben zu Hause keine Laptops oder PCs, da man ja so und so schon mehr als Stunden täglich am Arbeitsplatz damit verbringt und teils von diesen Geräten abhängig ist.
Trotzdem waren wir gezwungen einen Laptop anzuschaffen da Schüler in der ersten Klasse NMS Online-Hausaufgaben bekommen, wie glaubst Du "redbull" sollen diese ohne entsprechendes Equipment zu Hause gelöst werden?
Heutzutage werden Dinge vorausgesetzt welche meines Erachten nicht vorausgesetzt werden dürfen, ein Laptop zu Hause gehört für mich dazu.
Oder kaufen Sie sich ein Auto (falls Sie keines besitzen) wenn Sie keines benötigen würden? Nachdenken...

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redbull
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@dk1976

Muss eine komische Schule sein, wenn Online-Hausübungen Pflicht sind.
Normalerweise sind diese freiwillig.
Ich denke, wenn man in einem Haushalt mit Kindern ohne PC auskommen möchte, ist das schon eine große Herausforderung. Ein PC ist heute wirklich nicht mehr teuer und ein alltägliches Werkzeug. Muss ja kein 1000-Euro-Notebook sein.

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kalwanger
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DK1976

... nachdenken!?!
Ja, wirklich! Aber dann zum Klassenvorstand gehen und ihm sagen: "Nein, wir haben keinen PC! Und nochmals nein, wir wollen auch keinen kaufen! Und nochmals nein, wir sind nicht damit einverstanden, dass diese Geräte vorgeschrieben werden!"
Dann wird es keine Online-Hausübungen geben.
Oder hat da jemand nur eine Ausrede gebraucht, um vor sich selber nicht einzugestehen, dass er dem Druck der Kinder nicht standgehalten hat oder nicht genug Cojones hat, mit dem Lehrer zu reden?

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susl1
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Österreich ist ein reiches Land

Da werden Milliarden für alles mögliche ausgegeben und am Kauf von Laptops für Schulen scheitert es. Wo liegt das Problem? Wer sich privat für sein Kind keinen Laptop oder Computer leisten kann, soll diesen von der Schule zur Verfügung gestellt bekommen. Es sollen doch alle Schüler die gleichen Lernmittel und Bildungschancen haben. Dann haben auch die sozial Schwächeren eine Sorge weniger und die Kinder müssen nebenbei lernen, auf fremdes Eigentum aufzupassen. Gerade in Bildung sollte doch das meiste Geld investiert werden, das ist unsere Zukunft.

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cyz5w6lgj3g1wsrluke5qzcllb2enrt6
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reiches Land

..und jedem Dödel eine goldene Uhr dazu....und später die Mindestsicherung!

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fxz9jp6puof7fz9ymb6mrseb1z5vl877
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und creed...

wie spät ist es jetzt??

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Lepus0815
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Die Schulen

haben kaum Ressourcen, ihre modernen Lehrmittel zu verwalten. Die Verwaltung von Geräten, die Schülern kostenlos zur Verfügung gestellt werden, ist ein finanzielles und organisatorisches Problem, das Schulen überfordert. Wer glaubt, dass Schüler mit gratis zur Verfügung gestellten Geräten sorgsam umgehen, der irrt gewaltig. Im Bus verloren, fallen gelassen, gestohlen etc. und her mit einem neuen Gerät steht dann auf der Tagesordnung. Auch wenn eine Versicherung abgeschlossen wird, kostet das letztlich dem Steuerzahler viel. An großen Schulen wäre eine Person vollzeitig nur mit Gerätemanagement ausgelastet. Solche Dinge an Schulen auszulagern ist kostenintensiv. Es könnte aber bei einer obligatorischen Anschaffung eine Sonderkinderbeihilfe ( Zuschuss wie bei Schikursen etc.) als soziale Sonderleistung angedacht werden.

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Lamax2
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Schrecklich....

....jetzt muss man für sein Kind auch noch Geld ausgeben. Früher musste viel mehr selber bezahlt werden. Außerdem sollte man seinen Ehrgeiz etwas zügeln, denn die Verwendung von Laptops ist nur in wenigen Klassen vorgeschrieben und bringt für Entwicklung der Bildung eines Kindes gar nichts.

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hxqemzvl06ds3dq2bhzgfc15d6s7bu4f
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Wann früher?

Wenn ich die Kosten am Gym von meinem Sohn jetzt mit denen an meinem vor 30 Jahre vergleiche. Gratis Svhulbücher gab es schon, aber keine Kopierkosten, keine teuren Ausflüge und Sprachaufenthalte, keine Laptops, und es ging trotzdem.

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Lamax2
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Noch früher

Eltern mussten sehr viel an Verzicht in Kauf nehmen, um ihr Kind "was lernen" zu lassen in einem Gymnasium. Heute möchte jeder alles gratis; der Staat wird`s schon richten.

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