Vom Kleinkind bis zum sportlichen Jugendlichen bietet der Spielplatz im Stadtteil Feschnig wirklich alles: Neben den obligatorischen Schaukeln, gibt es auch die Möglichkeit für Sand- und Wasserspiele, Geschicklichkeits- und Kletterspiele sowie einen Rasen- und Hartplatz für Ballspielarten – eine ideale Ergänzung zum bestehenden, ebenfalls von Grund auf renovierten Skatepark. Von diesem Mix war auch die aus Kindern bestehende Fachjury überzeugt und prämierte den Vorschlag bei der Kärntner Spielplatzoffensive mit dem 2. Platz im Bezirk.

"Ob selbst in Kindertagen, später mit dem Nachwuchs oder wie in meinem Fall nun mit den Enkerln, ein Besuch am Spielplatz ist immer ein Tageshöhepunkt. Dort entstehen oft die ersten Freundschaften und man erlernt unterschiedliche Fähigkeiten und erlebt unvergessliche Erinnerungen. Deshalb ist es besonders wichtig, die Kleinen bereits bei der Entwicklung der Spielplätze miteinzubinden.
Die Gestaltung hat sich in den vergangenen Jahren immer weiterentwickelt und so gilt es auch für Klagenfurt hier am Ball zu bleiben und unseren kleinsten Bürgerinnen und Bürgern tolle Erlebnisspielplätze bieten zu können", freut sich Stadtgartenreferent Max Habenicht über die von Jurykindern versilberte Idee für die Landeshauptstadt.

Ein Schritt weiter in Richtung Familienfreundlichkeit

"Aktives Flächenmanagement heißt, bestehende Spielplätze nicht nur zu warten, sondern sie auch zu modernisieren und neu zu denken", freut sich Familienreferentin Stadträtin Corinna Smrecnik über die Auszeichnung und ergänzt: "Neben der unberührten Wiese sind Spielplätze die schönste Form unversiegelten Bodens." Das in dem Bewerb gewonnene Know-how fließt in die zukünftige Planung von Spielplätzen ein, ebenso wie die 20.000 Euro Preisgeld, die zweckgebunden für die Spielplatzrealisierung in der Landeshauptstadt sind. "Damit sind wir wieder einen Schritt weiter, die familienfreundlichste Stadt in der kinderfreundlichsten Region Europas zu werden", ergänzt Smrecnik.

Die Kärntner Spielplatzoffensive ist eine Idee des Landes Kärnten, insgesamt wurden eine Million Euro für neue bzw. für die Sanierung von Spielplätzen im ganzen Bundesland zur Verfügung gestellt. Die Jury bestand aus Kindern, die anhand von Plänen und Modellen die schönsten Spielflächen ausgewählt haben.