Die Messerattacke auf eine 62-jährige Frau am helllichten Tag in Klagenfurt in der Vorwoche hat viele Menschen erschüttert. Bei etlichen hat auch das subjektive Sicherheitsgefühl massiv gelitten. "Man hat schon ein mulmiges Gefühl. Es hätte einen auch selbst treffen können", sagt eine 50-jährige Klagenfurterin.  "Aus dem Bekanntenkreis und von Kolleginnen habe ich Rückmeldungen, dass sie sich Sorgen machen und das Gefühl haben, dass sie bei Dunkelheit nicht unterwegs sein sollten", sagt Ordnungsamt-Chef Wilfried Kammerer." Man sollte nicht in Panik verfallen", sagt Passantin Daniela Marcher, die sich in Klagenfurt grundsätzlich sicher fühlt. "Aber die Präsenz des Ordnungsamtes macht schon Sinn, vor allem abends."  Auch Bürgermeister Christian Scheider (Team Kärnten) hat viele Anfragen zu dem Thema: "Ich merke, der Schock sitzt tief. Die Menschen haben Sorge, wenn zum Beispiel die Kinder - vor allem Mädchen - alleine unterwegs sind. Wir dürfen es nicht so weit kommen lassen, dass Menschen aus Angst nicht mehr wohin gehen."