AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

KlagenfurtDarum wurde der Fabrikschlot auf dem Neuner-Areal abgerissen

Die Klagenfurter Stadtplanung wollte, dass der Schlot auf dem Neuner-Areal in Klagenfurt erhalten bleibt. Doch jetzt ist er Geschichte.

Weiterlesen mit unserem Digitalabo

Gratis testen

    Sie erhalten Zugriff auf:

  • Alle Kleine Zeitung Plus Artikel
  • Tägliches E-Paper
  • Smartphone App
Der nicht denkmalgeschützte Schlot auf dem Neuner-Areal konnte wegen fehlender Standfestigkeit nicht erhalten werden
Der nicht denkmalgeschützte Schlot auf dem Neuner-Areal konnte wegen fehlender Standfestigkeit nicht erhalten werden © Porr/KK
 

Die Altlastensanierung der ehemaligen Lederfabrik Neuner in Klagenfurt geht zügig voran. Vor Kurzem wurde im Zuge der Bauarbeiten auch der markante Schlot abgerissen. Ursprünglich hatten die Klagenfurter Stadtplaner den Wunsch geäußert, dass der Schlot aus den 1920er Jahren erhalten bleibt. Vor einigen Wochen hat die Stadt dann doch die Abbruchbewilligung erteilt. „Basis dafür ist ein Gutachten gewesen“, sagt Robert Piechl, Leiter der Abteilung Stadtplanung. „Es ist also alles rechtens.“ Reinhard Höchtl von der Porr Umwelttechnik GmbH erklärt, warum es letztlich zum Abriss gekommen ist: „Es wurde festgestellt, dass der Schlot in einem katastrophalen Zustand ist, die Ziegel sind porös, er ist schief und nicht mehr standsicher.“ Zusätzlich kommen die Verunreinigungen nahe an den Schlot heran. Weshalb dem Gutachten gefolgt und der Schlot abgerissen wurde. Dieser ist laut Bundesdenkmalamt, das in dieser Sache nicht involviert gewesen ist, nicht denkmalgeschützt.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.