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KlagenfurtBegleitservice für Friedhofsbesuche eingerichtet

Wer nicht mehr ohne fremde Hilfe Gräber besuchen kann, dem wird jetzt in Klagenfurt für den Friedhofsbesuch eine Begleitperson vermittelt. Das Service ist kostenlos.

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© Markus Traussnig
 

Viele ältere und gebrechliche Mitbürger können ohne fremde Hilfe nicht mehr die Gräber ihrer verstorbenen Liebsten besuchen. Zwar steht in der Friedhofsverwaltung am Friedhof Annabichl ein kostenloser Leih-Rollstuhl zur Verfügung, doch das reicht oft nicht als Hilfe aus. Daher bietet Klagenfurts Friedhofsreferent Stadtrat Christian Scheider  (FPÖ) und das Friedhofsreferat gemeinsam mit dem Hilfswerk einen neuen Service an. „Wenn ältere oder gebrechliche Personen es wünschen, wird für den Friedhofsbesuch eine Begleitperson, die vom Hilfswerk vermittelt wird, zur Verfügung gestellt“, so Scheider. Das Angebot gilt für alle städtischen Friedhöfe in Klagenfurt und ist kostenlos, dazu melden kann man sich im Büro von Stadtrat Scheider unter Telefon (0463) 537-2800.

Es gibt auf den sieben städtischen Friedhöfen in Klagenfurt aber auch Gräber, die gar nie besucht werden. Meist handelt es sich dabei um sogenannte Fürsorgegräber, für die die Stadt inklusive Begräbnis aufkommt. Dafür gibt es jetzt neu eine Kapellengruft. Die Beisetzung gestaltet in den meisten Fällen Pater Anton. Die Anzahl der Fürsorgebestattungen steigt jährlich. Waren es 2016 noch 15, so waren es vergangenes Jahr 34. Daher hat die Stadt mit der neuen Kapellengruft auch Vorsorge getroffen.

Kommentare (1)

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GordonKelz
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2
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WÜRDE MAN DAS BESTATTUNGSGESETZ....

....dem europäischen Ländern anpassen, könnten diese Menschen die Urne entweder bei sich zu Hause oder im Garten aufbewahren...das kostet nur für die Bewilligung ca.eine Monatsrente eines Hinterbliebenen! Das ist der springende Punkt. Da organisiert man lieber 1x im Jahr einen Friedhofsbesuch. Einfach nur lächerlich und sehr traurig!
Gordon Kelz

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