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KlagenfurtEin Drittel der Kinder kann nicht schwimmen

In Klagenfurt lernen immer weniger Kinder vor dem Schuleintritt zu schwimmen - weil ihre Eltern das nicht wollen oder es ihnen nicht wichtig ist.

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Viele Jugendliche nutzen die  Schleuse bei der Sattnitz für einen Sprung ins kühle Nass.
Viele Jugendliche nutzen die Schleuse bei der Sattnitz für einen Sprung ins kühle Nass. © Leserreporter Bacher
 

Wenn das Thermometer am Wochenende erstmals in diesem Jahr mehr als 30 Grad anzeigen wird, werden die Strand- und Freibäder in der Region zum Bersten voll sein. Umso besorgniserregender ist die Tatsache, dass sich immer mehr Kinder ohne Schwimmbehelf nicht über Wasser halten können. „Ein Drittel der Schüler kann nicht schwimmen“, stellt Ilse Fina, Direktorin der Volksschule 11 in Klagenfurt, fest. „Manche waren in solch einer Form noch nie mit Wasser in Kontakt.“ Zahlen des Wiener Stadtschulrats bestätigen die Einschätzung der Lehrerin: 2017 ergaben Tests bei verpflichtenden Schulschwimmkursen, dass jeder zweite Drittklässler nicht schwimmen kann - 1999 waren es nur 25 Prozent. „Das Schwimmverhalten hat sich verändert“, bestätigt Wilfried Kammerer, Einsatzstellenleiter der Klagenfurter Wasserrettung. „Das macht sich sogar in einem Seenland wie in Kärnten bemerkbar. Bei unseren Rettungsschwimmerkursen fallen die Teilnehmer immer öfter durch. Nichtschwimmerkurse sind sehr gefragt.“

Kommentare (1)

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silviab
0
7
Lesenswert?

Der Schwimmkurs

gehört eigentlich schon im letzten Kindergartenjahr verpflichtend! In den Gemeinden mit öffentlichen Bädern wäre das auch ein Leichtes, diesen finanziell zu stützen. Im Endeffekt eine Win-Win-Situation, denn Kinder, die schwimmen können, gehen auch in der Freizeit sprich den Ferien öfter ins Schwimmbad oder zum See, bekommen im Glücksfall von den Eltern oder Großeltern eine Saisonkarte zum Baden und Schwimmen. Für die Kinder - allgemein gesehen - ein noch größerer Nutzen. Aufenthalt im Freien bei Sport (Schwimmen, Beach-Volleyball,...) und Spaß und nicht vorm PC und TV.

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