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Verlegung Kärntner MessenMesse: Studie soll bei Standort-Entscheidung helfen

Ergebnis einer Gesprächsrunde von Politik und Fachleuten: Im Jänner 2019 wird Machbarkeitsstudie zu Messestandort in Auftrag gegeben.

Gehört die Zentrumslage der Kärntner Messen bald der Vergangenheit an © Kärntner Messen
 

Gerüchte gab es schon länger: Investor Franz Peter Orasch, der in Klagenfurt mehr als zwei Dutzend Objekte gekauft und teilweise auch schon saniert hat, soll auch ein Auge auf das Messegelände geworfen haben.

Lange hieß es in der Stadt, eine Verlegung zum Flughafen, der ebenfalls zu 74,9 Prozent Orasch gehört, komme nicht in Frage. Nun gab es eine  Gesprächsrunde zur Zukunft des Messegeländes, an der neben den
Eigentümern der Kärntner Messe, den Geschäftsführern der Messe auch
Fachexperten der Stadt teilnahmen. Das Ergebnis: Eine mögliche Verlegung der Messe ist eine Grundsatzentscheidung über die Zukunft der Stadt, die unabhängig vom Interessenten, nur auf Basis von fundierten Daten getroffen werden kann.

„Eine Verlegung der Messe würde einen massiven Eingriff in das Stadtgefüge darstellen. Wir werden ein Büro mit einer Machbarkeitsstudie beauftragen, die sämtliche Auswirkungen einer möglichen Verlegung berücksichtigt. Erst wenn diese Daten vorliegen, kann man seriös über die Zukunft des Messegeländes diskutieren“, sagt die Klagenfurter Bürgermeisterin und Messepräsidentin Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ).

Der Auftrag für die Erstellung der Machbarkeitsstudie soll im Jänner 2019 vergeben werden.

Kommentare (2)

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lexbalexba
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Realpolitiker?

Ich finde auf lokaler Ebene sollten bei Großprojekten die Betroffenen, daher die Bürger, per Volksentscheid entscheiden! Somit wären alle Details auf den Tisch zu legen, Politiker dürfen sich positionieren und informieren, entschieden wird aber per Volksabstimmung! Das ist direkte Demokratie und würde Mauscheleien und Schlimmerem vorbeugen.
Übrigens: Das Stadtrecht würde diese Vorgehensweise verantwortungsvollen Politikern schon erlauben. Sie müssen es nur wollen oder ein einzelner Bürger startet eine Bürgerinitiative?
Ach, in der heutigen Zeit könnte man schon sooooo viel digital erledigen! Und ja, ich denke wie Frau Bachmann, dass die Wahrheit der Bevölkerung zuzumuten ist!

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CuiBono
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Wann wird SIE endlich munter?

"„Eine Verlegung der Messe würde einen massiven Eingriff in das Stadtgefüge darstellen. Wir werden ein Büro mit einer Machbarkeitsstudie beauftragen, die sämtliche Auswirkungen einer möglichen Verlegung berücksichtigt. Erst wenn diese Daten vorliegen, kann man seriös über die Zukunft des Messegeländes diskutieren“, sagt die Klagenfurter Bürgermeisterin und Messepräsidentin Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ)."

Das Thema ist nicht erst seit Orasch, sondern mindestens schon 20 Jahre am Tisch. Diverse neue Standorte wurden immer wieder ventiliert, aber konkrete Maßnahmen wurden wie immer in Klagendorf keine getroffen. Vielleicht grabt man mal in den Archiven, da dürfte es schon einige Gut- und Schlechtachten zu der Absiedelung geben.

Dass die Messe aus der Innenstadt raus muss ist jedem der halbwegs klar denken kann klar, der BürgermeisterIn offensichtlich (noch immer) nicht.

Trotzdem würde ICH jetzt von überhasteter Eile absehen.
Aus einem einzigen Grund:
Orasch sollte endlich mal EIN Projekt, das man ihm von den vielen, die man ihm in Klagendorf nachgeworfen hat, erfolgreich FERTIGMACHEN.

Oder ist vielleicht bereits was fertig?
Mir ist nix bekannt, aber ich lass mich gerne aufklären.

Ich hab den Eindruck, der Mann übernimmt sich und die Klagendorfer Stadtführung ist da maßgeblich beteiligt. Im Sinne der Eigentümer, nämlich der Bürger wäre es angebracht, größere Sorgfalt an den Tag zu legen und nur solche Projekte zuzulassen, die auch zum Wohle der Stadt realisiert werden.

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