Ein dumpfes Grollen, ein Knarren, ein Schütteln. So erlebten Mittwoch kurz vor 15 Uhr zehntausende Kärntner in weiten Teilen des Landes ein Erdbeben der Stärke vier nach Richter.
Risse in Gebäuden. Wolfgang Lenhard vom Erdbebendienst bei der Zentralanstalt für Meteorologie auf der Hohen Warte in Wien: "Das Epizentrum lag im Bereich des Seebergsattels auf slowenischer Seite. Bei Beben dieser Stärke kann es im Umkreis von zehn Kilometern zu leichten Gebäudeschäden kommen." Solche wurden, zumindest aus Kärnten, bis in die Abendstunden nicht gemeldet. Auf der slowenischen Seite des Seebergsattels kam es nach Angaben des Grenzpolizei-Gruppenleiters Ljubomir Pavli zu leichten Rissen in Gebäuden.
Und wieder bebte in Kärnten die Erde
Erdstoß der Stärke vier
nach Richter jagte
Mittwochnachmittag
zehntausenden Kärntnern einen gehörigen
Schrecken ein. Epizentrum lag wieder
am Seebergsattel.
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