Die Empörung kommt zuverlässig: Wenn über die beruflichen Nebentätigkeiten von Politikern, die monatlich mehr als dreimal so viel wie der Durchschnittsbürger verdienen, gesprochen wird, sind die Reaktionen vorhersehbar. Die einen sehen darin den „abgehobenen Spitzenverdiener“, die anderen beklagen eine „unsägliche Neiddebatte“. So argumentiert auch die Klagenfurter Stadträtin und Finanzreferentin Constance Mochar (SPÖ) reflexartig und betont, als externe Beraterin für den Baukonzern Strabag kein Vermögen zu verdienen.