Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

WeihnachtsspendenaktionFall 1: Corona-Opfer brauchen unsere Hilfe

Fünf Fälle, die exemplarisch zeigen, wie die Corona-Krise in unserer Mitte eingeschlagen hat. Wir rufen zur Solidarität auf!

Die Mieten wurden im Frühjahr gestundet, jetzt müssen diese Rückstände beglichen werden. Das bereitet Personen, die ihre Arbeit und dadurch einen Teil ihres Einkommens verloren haben, große Sorgen, die viele nicht ohne Hilfe bewältigen
Die Mieten wurden im Frühjahr gestundet, jetzt müssen diese Rückstände beglichen werden. Das bereitet Personen, die ihre Arbeit und dadurch einen Teil ihres Einkommens verloren haben, große Sorgen, die viele nicht ohne Hilfe bewältigen © KLZ/Helmuth Weichselbraun
 

Eine Frau über 70 bezieht Mindestpension mit Ausgleichszulage. Ihr Sohn hatte sie immer finanziell unterstützt. Das war in den letzten Jahren dringend nötig, da ihre Miete stark angehoben wurde, seit 24 Jahren lebt sie in einer Genossenschaftswohnung.

Trotz Mietbeihilfe bleiben nach Abzug aller Fixkosten gerade 250 Euro für den täglichen Bedarf. Der Sohn ist wegen der Coronamaßnahmen arbeitslos geworden und kann der Mutter nicht mehr helfen. Ihr Konto ist überzogen, Abbuchungsaufträge werden nicht mehr durchgeführt, so ist sie in Zahlungsverzug gekommen und in tiefe Verzweiflung gestürzt.

Als Reiseverkehrskaufmann arbeitslos, versuchte ein 50-Jähriger, mit Aufträgen als Sänger und Entertainer über die Runden zu kommen. Hätte er nicht Freunde, die ihm unter die Arme greifen, und seine betagte Mutter, die von ihrer Pension für ihn etwas abzwackte, stünde er auf der Straße.

So helfen Sie Opfern der Corona-Krise

Wenn Sie für Opfer der Corona-Krise spenden wollen, Kennziffer 1 anführen: Kärntner in Not, BKS-Bank, IBAN: AT10 1700 0001 0033 7401

Spenden ohne Kennziffer fließen an andere Bedürftige.

Diese Familie beeindruckt durch Zusammenhalt. Die junge Frau sorgt als Alleinerzieherin für ihr Kind. Trotz Matura hat sie einen Servicejob  angenommen. Sie wechselte im Sommer als Kellnerin in einen Gastronomiebetrieb und hatte beschlossen, ihren kranken Vater bei sich aufzunehmen, der nicht mehr alleine den Alltag bestreiten kann. Sie glaubte, die Ausgaben für den Umzug in eine passendere Wohnung stemmen zu können. Doch der zweite Lockdown führte zu großen Einbußen: Ihr Einkommen durch Arbeitslosengeld sank unter 1000 Euro, der Vater, Frühpensionist, hat keinen Anspruch auf Ausgleichszulage und bringt nur 600 Euro Pension ein. Jetzt stehen die Kosten für die Kaution an, ein Küchenblock muss abgelöst werden und einige Möbel und Geräte werden benötigt.

Die Delogierung drohte einer jungen Familie. Die 30-jährigen Eltern haben ihre Jobs als Folge des ersten Lockdowns verloren. Anfänglich noch in Kurzarbeit als Kellner, standen plötzlich beide, nachdem der Wirt aufgegeben hatte, mit rund 40 Prozent weniger Einkommen da. Seit der Geburt ihres dreijährigen Kindes ist die Situation der Familie sehr angespannt. Denn es kam als Frühchen zur Welt, ist laufend krank, droht zu erblinden, lange Krankenhausaufenthalte waren die Folge.
Zahlungsschwierigkeiten verschärften sich dramatisch. Das führte heuer fast zum Wohnungsverlust, die Delogierung konnte nur mit Hilfszuwendungen abgewendet werden.

Ein Familienvater, der erst in einigen Jahren pensionsberechtigt ist, konnte Ehefrau und Kind durch Aufträge in der Musikbranche bisher gut versorgen, schlitterte coronabedingt in eine Katastrophe. Ohne Anspruch beim AMS verzeichnet er seit März null Einnahmen.

Hilfe ist Gebot der Stunde

Solche Fälle gibt es unzählige und der zweite Lockdown wird noch mehr Menschen mit niedrigen Einkommen an den finanziellen Abgrund drängen. Nur mit Solidarität werden sie vor dem Absturz gerettet werden können.

Für „Kärntner in Not“ ist es das Gebot der Stunde, Schicksale der Covid-19-Krise in der Spendenaktion zu berücksichtigen.

Alles über "Kärntner in Not"

Steuer sparen: „Kärntner in Not“ meldet Spenden automatisch dem Finanzamt, wenn beim Überweisen Geburtsdatum und Name gleichlautend wie im Zentralen Melderegister angegeben werden.

Spendernamen werden in der Print- und Online-Ausgabe veröffentlicht. Wer dies nicht wünscht, bitte anmerken oder an kaerntnerinnot@kleinezeitung.at melden.

Zahlscheine finden Sie am 2. Dezember und am 15. Dezember in allen Ausgaben der Kleinen Zeitung.

Kommentare (10)
Kommentieren
frogschi
1
2
Lesenswert?

Wann endlich beginnen alle

über die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen nachzudenken? Wieviele Existenzen müssen vernichtet werden und wieviel Menschen müssen auf der Straße stehen, bis sich da etwas ändert? Es geht schon lange nicht mehr um Masken, Reisende und Partytiger. Es geht hier um unsere gesamte Gesellschaft, die nur noch planlos um sich schlägt, wegen einer Naturgegebebheit die sich nicht sonderlich von vergangenen Jahren unterscheidet. Und, während wir wie wild um uns schlagen, bemerken wir nicht, dass wir alle bereits ertrinken. Nur ein paar wenige sitzen komfortabel in den Rettungsbooten und geben wirre Kommandos.

meinemeinung63
2
8
Lesenswert?

Ewiger Leier!

Sg.Hr. Kelz!
Die ewige Leier über die Bestattung interessiert anscheinend nur sie!

GordonKelz
7
3
Lesenswert?

Genau diese 5 mit Daumen nach unten, ....

...sind jene, falls in ihrer Familie jemand zum Opfer wird, die dann am lautesten über die nur in Kärnten üblichen Gebühren herziehen !!
Gordon Kelz

GordonKelz
8
2
Lesenswert?

Wenn Sie nicht wissen um was es geht,...

warum schreiben sie...?
Gordon Kelz

GordonKelz
12
1
Lesenswert?

Bis jetzt ist es der KLZ ja nicht eingefallen...

...musste mir die Finger wund schreiben auch an die KLZ Redaktion....dass Corona
Opfer und Angehörige Hilfe brauchen, und zwar auch durch Land und Gemeinden um die nur in Kärnten gültigen Gebühren rund um Bestattung auszusetzen und abzuschaffen! Die Mehrkosten betragen für die Kärntner Opfer bei 111 Corona-Tote
rund € 80 000,- ...jetzt sind es 119 Tote...
Morgen und Übermorgen....
Gordon Kelz

AonFlux
18
5
Lesenswert?

Danke an Kurz

Kurz hat doch gesagt, um jeden Preis... Also alle die durch Corona jetzt Not haben, sollen Geld beim Kurz beantragen, er hat die Katastrophe verursacht also soll er zahlen....

Guccighost
5
24
Lesenswert?

schreib keinen Blödsinn

wenn jeder die Regeln einhalten hätte wäre es nie dazu gekommen.
bestes Beispiel, gestern wieder Menschentrauben wohin man schaut.

LaPantera69
7
38
Lesenswert?

Bedankt euch bei den:

Kroatienurlaubern
Keller- und Garagenpartybesuchern
Maskenverweigerern
Abstandsmissachtern
Dobratschspaziergängern
GTI - Fahrern
Humanic-Kunden
und anderen Egoisten und Ignoranten dieser Sorte!

Jo Karntn is lei ans...

joschi41
18
0
Lesenswert?

Nein

So sind wir nicht!

LaPantera69
3
34
Lesenswert?

Doch so seid ihr:

siehe Artikel
"Kaernten: Wenig Abstand in Zeiten des Lockdowns"

"Trotz Corona-LockdownWochenmarkt in Klagenfurt gestürmt: Der Preis ist zu hoch"

"Staus und überfüllte ParkplätzeDobratsch und Gerlitzen werden im Lockdown gestürmt"

Ich sage bewusst IHR, weil ich mich als Kärntner dafür schäme, wie sich der Großteil meiner Landsleute benimmt.