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Kärntnerin des TagesBarbara Ambrusch-Rapp ist ein Quergeist am Grenzweg

Barbara Ambrusch-Rapp thematisiert in Ausstellung „Grenzdebil“ im Rosental das Destruktive von Trennlinien.

Barbara Ambrusch-Rapp
Barbara Ambrusch-Rapp in der begehbaren Rauminstallation © Marcel Ambrusch
 

Schwarze Hände auf Drahtstäben ragen aus figurativen Gräbern und bilden den Waldgrab-Zaun, der an die Toten erinnern soll, die sich während der Nazi-Zeit im Wald versteckt hatten, die „Bunkerer“. Im Hintergrund hinterlässt ein lauter Streit in slowenisch- und deutschkärntner Sprachfärbung einen klirrenden Scherbenhaufen. Das habe sie in Erinnerung an ihre Kindheit aufgezeichnet, erklärt Künstlerin Barbara Ambrusch-Rapp (47), in Maria Elend als Kind eines Kärntner Slowenen und einer deutschsprachigen Mutter in einer traditionell-religiösen Bauernfamilie aufgewachsen, die die Sprachgrenze oft entzweit hatte.

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