"Ja", sagt er leise und schmunzelt, „ab Herbst werde ich jetzt wohl meine Hände versichern lassen.“ Denn die Hände sind sein Arbeitsgerät und Kapital. Dass Luka Ljubas Berufsmusiker werden wollte, wusste der junge Geiger bereits mit 13 Jahren. Dass er aber nur zehn Jahre später als mit Abstand jüngster unter 19 Bewerbern als „Erste Violine“ bei den Wiener Philharmonikern aufgenommen werden würde, ahnte er damals noch nicht. Denn eigentlich hatte der introvertiert wirkende Jugendliche, dem die Kritiker Virtuosität, Leichtigkeit und Reife bescheinigen, bisher keine Erfahrungen im Orchester gemacht, sondern ausschließlich als Solist: „Wenn man auf der Bühne steht, unterstützt von einem Orchester wunderbare Musik spielt, dann ist das eine magische Atmosphäre!“