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Kärntner des TagesSimon Petutschnig: Der Geschmack des Erfolgs

Der 39-jährige Chefkoch Simon Petutschnig aus Eberstein hat vor Kurzem auf Mallorca ein Restaurant eröffnet.

Bei Spaniens Starköchen hat er viel gelernt. Jetzt ist Palma für Simon Petutschnig zur Heimat geworden
Bei Spaniens Starköchen hat er viel gelernt. Jetzt ist Palma für Simon Petutschnig zur Heimat geworden © Bolunya
 

Simon Petutschnig scheint ein besonders wirksames Erfolgsrezept zu haben. Aktuell ist der gebürtige Ebersteiner auf Mallorca tätig – als Chefkoch und Partner des Bistros The Kitchen und dem Restaurant Fera. Letztgenanntes hat erst vor Kurzem seine Pforten in Palma geöffnet. Doch schon jetzt wird es als eine der besten Gourmet-Adressen der Stadt gehandelt.

In der Küche experimentiert der 39-jährige Kärntner gerne und sorgt damit für besondere Gaumenfreuden: „Ich versuche, die Passion des Mediterranen mit der Seele Asiens zu verbinden.“ Umso überraschender fällt die Antwort aus, wenn man Petutschnig nach seinem persönlichen Lieblingsgericht fragt: „Kärntner Kasnudel!“

Im Laufe seiner Karriere war er schon in mehreren renommierten Restaurants tätig und konnte dabei auch von Sterneköchen wie Sergi Arola und Nandu Jubany lernen. Petutschnig: „Meine letzte Station war im Fünf-Sterne-Hotel Sant Francesc.“ Dort war er als Executive Chef, also oberster Chefkoch, tätig. Zuvor war er im Restaurant Miramar bel Paco Pérez, das zwei Michelin-Sterne hat, oder dem Alkimia bel Jordi Vilà mit einem Michelin Stern tätig.

Ich versuche, die Passion des Mediterranen mit der Seele Asiens zu verbinden. Mein Lieblingsgericht bleiben aber Kärntner Kasnudeln.

Simon Petutschnig, Starkoch

Apropos Stern: Hätte er einen Wunsch frei, so würde er seine Kochkünste gerne einmal den Stars der Band Metallica präsentieren. Generell beschäftigt sich Petutschnig in seiner Freizeit gerne mit Musik. Außerdem ist er ein begnadeter Harley-Davidson-Fan.

Aber wie ist Petutschnig auf den Geschmack des Kochens gekommen? „Ich war beim Schnuppern in der Hauptschule im Kurbad Althofen und mir wurde dort eine Lehre angeboten“, so der Kärntner. Später wanderte er nach Barcelona aus, wo er zehn Jahre blieb. Dann bekam er abermals ein Jobangebot – dieses Mal von einer katalanischen Hoteliersfamilie, die in Palma de Mallorca die Eröffnung eines Fünf-Sterne-Hotels plante. „Palma ist jetzt definitiv mein Zuhause“, sagt Petutschnig heute. „Und mit Fera und The Kitchen kann ich nun all das umsetzen, was ich bei Spaniens Sterneköchen gelernt habe.“

Bleibt die Frage, ob er und seine Ehefrau Vanessa einmal nach Kärnten zurückziehen würden? „Ich mache mir nicht groß Gedanken über das Morgen oder die Zukunft“, sagt Petutschnig. „Aber ich liebe Kärnten und würde gerne öfter in der Heimat sein.“

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