Er war damals eine „seltene Ausnahme“, durfte er doch gleich zwei Wochen nach seinem Vorsingen bei Chorleiterin Gretl Komposch bei einem Konzert mitsingen. Andere mussten ein Jahr darauf warten. Beeindruckt hat der sportliche Kärntnerlied-Fan und gebürtige Pörtschacher Peter Preissegger (69), der schon im Schülerquintett der Lehrerbildungsanstalt gesungen hatte, damals im Jahr 1968 nicht nur Grenzlandchor-Gründerin Komposch, sondern auch deren siebzehnjährige Tochter Hedi. „Er erschien mir wie der Märchenprinz“, erinnert sich die heutige Chorleiterin, die den charmanten Bass-Bariton und beliebten Lehrer für Deutsch, Biologie und Turnen drei Monate nach der Matura heiratete. „Er ist mein bestes Pferde im Stall“, sagt sie über den vielseitigen Chor-, Quartett- und Terzettsänger, der auch als Tenor den richtigen Ton trifft und für den das Zusammenspiel auch am Fußballplatz wichtig war.