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Kärntner des Tages

Reinhold Hribernig: Hüter der Tradition

Reinhold Hribernig (60) kümmert sich seit 20 Jahren als Generalsekretär um die Geschicke des Vereins der Gendarmerie- und Polizeifreunde.

Hribernig war heuer mit der Traditionsgendarmerie beim Friedenstreffen am „Todesberg“, dem Monte Cimone nahe Vicenza dabei
Hribernig war heuer mit der Traditionsgendarmerie beim Friedenstreffen am „Todesberg“, dem Monte Cimone nahe Vicenza dabei © Privat
 

Einmal Gendarm, immer Gendarm. Wenn dieser Spruch auf jemanden zutrifft, dann auf Reinhold Hribernig. 1978 wurde gebürtige St. Veiter als Gendarm ausgemustert. Er ging in Ferlach auf Streife, avancierte wenige Jahre später zum Offizier. Das Jahr 1996 bildete eine Zäsur im beruflichen Leben von Reinhold Hribernig: „Ich war Adjutant des damaligen Landesgendarmeriekommandanten Willibald Liberda. Mit ihm haben wir die Gesellschaft der Gendarmeriefreunde gegründet.“ Und später noch die „Polizeitung“.

Die Gendarmerie nimmt in Hribernigs Herzen einen zentralen Platz ein, auch nachdem sie 2005 in der Polizei aufging. „Wir wollen, dass man die Gendarmerie nicht vergisst. Im Lauf der Jahre haben wir Denkmäler errichtet und für Straßennamen gekämpft“, so Hribernig. Lächelnd fügt er hinzu: „Ich bin ein Ewig-Gestriger. Aber im positiven Sinn.“ Ganz gemäß dem Motto der Gendarmeriefreunde: „Der Tradition verpflichtet, dem Neuen verbunden.“ Zur Traditionspflege gehört auch die Gründung der k.u.k.-Traditionsgendarmerie Kärnten. „Mit unserer Garde waren wir im Vatikan, in San Marino, in Paris. Überall da, wo es noch eine Gendarmerie gibt.“

Hilfe für Kameraden in Not

Die einzigartige Gesellschaft hält aber nicht nur die Fahnen des alten Wachkörpers hoch. „Wir helfen in Not geratenen Kollegen“, sagt Hribernig. 270.000 Euro sammelte die Gesellschaft bei zahllosen Charity-Veranstaltungen, wie der Vater von zwei erwachsenen Töchtern mit einem gewissen Stolz anmerkt. Angefangen hat alles mit 48 Mitgliedern, 20 Jahre danach sind es 1700, darunter Prominente wie Erwin Steinhauer, Joesi Prokopetz, Gerhard Bronner, Armin Assinger, Otto Retzer oder Harald Krassnitzer.

Der private Oldtimer von Moritz Eisner alias Harald Krassnitzer, ein Renault Baujahr 1972, wird übrigens am Freitag bei einer Charity-Veranstaltung in Velden versteigert – zusammen mit einer Lederjacke von Roy Black. Mit der Charity-Veranstaltung beginnen die Feierlichkeiten zum 20-Jahr-Jubiläum der Gendarmeriefreunde. Ob da viel Zeit bleibt für Hobbys wie das Schneiden von Videos, Wandern und „Saunieren“? Er hofft, noch ein bisschen in die Pedale treten zu können. „Seit Kurzem bin ich Besitzer eines E-Bikes und habe heuer 1600 Kilometer zurückgelegt.“

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Carantanus
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Hüter der Tradition

..alles besser als Arbeiten!

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