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Netz lästertAuf Spott für Christbaum in Wien folgt Konter aus Kärnten

Das Netz lästert über die "Thuje", den Metnitzer Christbaum für Wien. Die Kärntner lässt das kalt: Wegen Transport sei Zustand nicht anders möglich. 150 Äste werden mitgeliefert, um nachzubessern.

Der als "Thuje" verunglimpfte Weihnachtsbaum für Wien © Ismail GOKMEN/PID
 

Es ist gute Tradition: Wien bekommt von einer österreichischen Gemeinde  einen Christbaum für den Rathausplatz geschenkt. Und es ist ebenfalls gute Tradition, dass dieser Baum nach dem Aufstellen ordentlich kritisiert wird. In diesem Jahr kommt der Baum aus der Kärntner Gemeinde Metnitz, gespendet von der Kirche. "Habt ihr eine Thuje geliefert?" "Ist das ein Borkenkäfer-Baum?" "Windbruch?" Im Netz wird heftig über den angeblichen "Besen", der am Dienstag in Wien aufgestellt wurde, gelästert.

Anton Engl-Wurzer, Bürgermeister von Metnitz, nimmt das vorweihnachtlich locker: "Das war noch jedes Jahr so, dass der Christbaum als ,schiach' bezeichnet wurde. Beim letzten Baum, der von uns kam, hat die Wiener Presse auch 'Besen' oder so geschrieben. Da brauchen wir keinen Stress haben. Als der Baum geschmückt war, waren alle wieder glücklich und selig." Der Baum komme eben nicht aus dem Supermarkt, sondern aus dem Wald.

Kritik an Christbaum: Die Fichte im Visier

Der Weg des Baumes

Der Beginn: Die 28 Meter hohe und 150 Jahre alte Fichte wird in Metnitz geschlägert

Stadt Wien

Der Weg des Baumes

Hier ist Erfahrung gefragt

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Der Weg des Baumes

Für den benötigten Kran wurde sogar eine Brücke verstärkt.

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Schwieriges Verladen

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Zentimeterarbeit

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Die Befestigung des Baums am Transporter

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Aufstellen des Baum am Dienstag am Wiener Rathausplatz

Ismail GOKMEN/PID

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Kärnten grüßt Wien

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Spezialkran im Einsatz

Ismail GOKMEN/PID

Der Weg des Baumes

Letzter Schnitt, der Stamm wird passend zugeschnitten

Ismail GOKMEN/PID

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Am Mittwoch wurde schon damit begonnen, die mitgelieferten Äste zu befestigen

Christian Mueller

Der Weg des Baumes

Christian Mueller

Der Weg des Baumes

Christian Mueller

Der Weg des Baumes

Christian Mueller

Der Weg des Baumes

Christian Mueller
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Auch Georg Rößlhuber, Forstmeister und Geschäftsführer der Kirchenforste, bleibt gelassen: "Es ist ganz normal, dass ein Baum, wenn er vom Tieflader gehoben wird, zerrupft ausschaut." Das Transportfahrzeug darf nicht breiter sein als 4,20 Meter und eine maximale Höhe von vier Metern nicht überschreiten. Diese Größe des Transportfahrzeuges ist deshalb vorgeschrieben, um die Oberleitungen in Wien nicht zu zerstören. Ein Baum in der "Wiener Größe" muss aber einen Durchmesser von 8 bis 10 Metern haben. Also müsse man die Äste für den Transport in Richtung Baum biegen und binden. "Das ist eine  wahnsinnige Arbeit", sagt Rößlhuber. Beschädigungen der Äste seien nicht ausgeschlossen. Deshalb sei in der Ausschreibung für den Baum auch enthalten, dass mindestens 150 Äste von groß bis klein mitgeliefert werden müssten. Diese werden dann eingebohrt, um den Baum herzurichten.

Am Dienstag wurde die Fichte aufgestellt Foto © Ismail GOKMEN/PID
Heißt unterm Strich: Jeder Christbaum, der in Wien vom Hänger gehoben wird, schaut vorerst mickrig aus. Um Beschädigungen des Baumes zu vermeiden, müsste man ihn mit dem Hubschrauber einfliegen. "Würde ich gerne, denn dann spare ich mir das Binden der Äste",  schmunzelt Rößlhuber.

 

Am Mittwoch wurden bereits die ersten mitgelieferten Äste hinzugefügt Foto © Christian MUELLER

 

Kommentare (19)

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enzianbrenner
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eine seite

die äste komplett wegnehmen, so besteht die möglichkeit den baum ganz an das rathaus zu stellen und mehr platz für die "bunschhütten" zu finde, am ende den baum "schösaufen" was anderes geht eh nicht :-)

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Hildegard11
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Weihnachtsbaum

Die Gemeinde Wien hat genug Forstbesitz, um sich einen eigenen Baum zu holen. Wofür was spenden?

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Martinihof
1
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Kleider machen Leute

Nackt ist der Baum wahrlich nicht als Schönheitskönig an zu sehen.
Doch, wie der Metnitzer Bürgermeister meint, warten wir ab, bis der Baum im Lichterglanz erstrahlt. Damit dürfte er richtig liegen, denn eine alte Weisheit sagt ja, Kleider machen Leute.

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koko03
18
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Na wenn ..

ich mir die Bilder anschaue muss ich den Kritikern recht geben. Der schaut ja fürchterlich aus 🙈🙈🙈

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vitriol74
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Ich hoffe nicht

dass Kärnten das nicht auch noch bezahlt hat - wegen Werbung oder so. Und die Arme Kirche die kein Geld hat spendet den Baum - und die Standler am Rathausplatz verdienen sich deppat....

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ChristianValent
10
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.

Die Großstädter wissen halt nicht, dass der Baum direkt aus dem Wald kommt und glauben wahrscheinlich, dass er extra für sie hergestellt wird :)

Die glauben ja auch, dass Kakao von braunen Kühen kommt ;)

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zafira5
21
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Christbaum für die Wiener

Warum besorgen sich die Wiener nicht ihren Christbaum aus ihrer ursprünglichen Heimat Böhmen!!!!!

Wiener sind sowieso zu überwiegend Böhmen abstammend.

Ein Witz:

Frage:
Was ist wenn 3 Wiener zusammenstehen?

Antwort:
Gibt es nicht weil wenn in Wien 3 Personen zusammenstehen ist mindestens 1 Böhme dabei.

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one2go
6
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Null Problem!

Nächstes Jahr liefern wir einen "Baum" aus dem Klagenfurter Stadion (vulgo Waldstadion)!

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ebox
28
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Gruß aus Kärnten, euer Peter Kaiser,

sollte ursprünglich vor der Löwelstrasse 18 aufgebahrt werden 😠

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Sol lucet omnibus
2
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Anfang November wird der Christbaum aufgestellt ....

...warum stellt man nicht gleich einen Osterhasen daneben auf oder hängt Schokoosterhasen auf den Baum?

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bobbybrown
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Die Meckerer

können ja gerne einen Baum spenden

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calcit
6
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Die Wiener sollen sich selbst ihren Baum besorgen...

...besitzen ja selbst nach wie vor genügend Forstflächen...

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cockpit
2
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Warum muss für einen Christbaum eine Brücke verstärkt werden,

eine Straße verbreitert und dann noch der Weg durch halb Österreich? Ist das ökologisch vertretbar?

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wjs13
6
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Den Wienern einfach nichts mehr schenken

die sollen sich den Baum in der eigenen Gemeinde besorgen. Z.B. passen Weiden aus der Lobau sicher gut vor das Rathaus.
Heisst es nicht "an gschenktn Barsch schaut ma nit ins Maul" oder so ähnlich.

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CuiBono
41
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Laienfrage

Gibt es wirklich 150 Jahre alte Fichten?

Ist sowas biologisch überhaupt möglich?

Liegt nicht das durchschnittliche Schlägerungsalter von Fichten bei ca. 30 Jahren, weil es nix mehr bringt, den Baum länger stehen zu lassen und er dann eh bald von selber eingeht?

Kann da ein Berufener aufklären, bitte.
Danke.

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CuiBono
11
2
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An die Rotstrichler

Auch Ihnen vielen Dank für die Erkenntnis, dass die Dummheit auf Erden weit gesät, die Weisheit aber nur in Spurenelementen vorhanden ist.

Meine Einleitung "Laienfrage" war für Sie wohl nicht ausreichend.
Vielleicht sollte ich das nächste Mal schreiben, ich bin ein Trottel und benötige Hilfe?
Allerdings habe ich die Vermutung, selbst dann würde kaum was G'scheits kommen.

Jetzt um 20h12 zähle ich 34 besserwissende Rotkoffer, die nix Konstruktives zusammenbringen.
Hauptsache Rot drücken.

Trotzdem weigere ich mich beharrlich anzunehmen, dass diese Drücker eine representative Auswahl meiner Mitmenschen und der Bevölkerung darstellen.

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jorg
1
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Alter der Fichte

Die Gemeine Fichte ist ein immergrüner Nadelbaum. Mit bis zu 50 m, maximal bis 62 m Höhe und bis zu 2 m Stammdurchmesser ist sie – neben der Tanne – der größte europäische Baum. Sie kann bis 600 Jahre alt werden, die forstliche Umtriebszeit beträgt aber nur 80–120 Jahre.

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CuiBono
3
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@jorg

Danke für die konstruktive Antwort.

Hätte ich mir wohl auch selber googlen können, war nur etwas im Stress.

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silentbob79
10
18
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Wenig Ahnung,

viel (polemische) Meinung ...

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