Die reichen und schönen Seegrundbesitzer werden die aktuelle Diskussion um den Gemeingebrauch gemein finden. Die Initiatoren des Seenvolksbegehrens, Gerhard Godescha und Walter Polesnik, finden sie höchst interessant. "Damit wird der Geist aus der Flasche gelassen. Bisher dachte der Normalbürger: 'Wir dürfen nirgends hin. Denen gehört alles, mir nichts'. Jetzt weiß jeder, dass er auch gewisse Rechte auf Uferflächen hat", sagt Polesnik.
Verbaute Kärntner Juwele
"Einige Mutige werden das Recht auf Seeufer ausnutzen"
Die Initiatoren des Seenvolksbegehrens glauben, dass ein Rechtsstreit um ein Stückchen Uferfläche für alle vonnöten sein wird und dass der Streifen durch Hochwässer und Trockenphasen jährlich wächst.
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