Hunderte Meter abgestürzt41-jähriger Kärntner Bergsteiger tot aufgefunden

Seit Samstagnachmittag wurde ein 41-jähriger Bergsteiger aus dem Bezirk Hermagor vermisst. Er kehrte nicht von einer Bergtour in den Karnischen Alpen zurück. Die Suche wurde am Sonntag fortgesetzt, doch der Mann konnte nur mehr tot geborgen werden.

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© Berg- und Höhlenrettung Friaul Julisch Venetien_Paluzza
 

In Kärnten wurde seit Samstag ein 41-jähriger Mann aus dem Bezirk Hermagor vermisst. Er hatte allein eine Bergtour im Plöckengebiet in den Karnischen Alpen unternommen. Am Nachmittag erschien er nicht zu einem zuvor telefonisch vereinbarten Treffen. Sein Auto wurde auf einem Parkplatz versperrt aufgefunden.

Die Suchaktion wurde Samstag nach einem erfolglosen Suchflug mit dem Polizeihubschrauber Libelle FLIR gegen 23 Uhr abgebrochen und schließlich am Sonntag fortgesetzt. Leider mit schlechtem Ausgang: In der Früh wurde der Leichnam in einer Felsrinne auf italienischem Staatsgebiet gefunden, hieß es seitens der Polizei.

Berg- und Höhlenrettung Friaul Julisch Venetien_Paluzza
© Berg- und Höhlenrettung Friaul Julisch Venetien_Paluzza

Beim ersten Überflug des Hubschraubers des Friauler Zivilschutzes wurde am Sonntag der Leichnam im Chianevatetal auf 2250 Metern Seehöhe unterhalb des Creta Monumenz, einem steinigen Gipfel der Bergruppe Coglians Chianevate, gefunden. Der Bergsteiger dürfte von diesem Gipfel Hunderte Meter tief abgestürzt sein. Der Leichnam wurde mit dem Hubschrauber auf den Friedhof von Paluzza überstellt. An der Bergungsaktion waren die Berg- und Höhlenrettung Friaul Julisch Venetien_Paluzza, die Ortsgruppe der Bergrettung Forni Avoltri sowie die Finanzpolizei beteiligt.

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