Fälle nehmen zu "Demenz-Einsätze" als besondere Herausforderung für die Polizei

Einsätze wegen an Demenz erkrankten Menschen haben in Kärnten zugenommen. Wie die Polizei diese besondere Herausforderung meistert und was hinter dem Prädikat "Demenzfreundliche Dienststelle" steckt.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Immer mehr Polizisten lernen den richtigen Umgang mit demenzkranken Menschen © LPD OÖ/Dietrich
 

Mehrmals wöchentlich zeigte eine 82-jährige an Demenz erkrankte Frau einen Diebstahl an: Einmal wurde die Butter aus dem Kühlschrank gestohlen, dann fehlte der gelbe Teller, ein anderes Mal der WC-Duft. „Jede Anzeige wird ernst genommen und geprüft“, sagt Gert Grabmeier, Kommandant der demenzfreundlichen Polizeiinspektion Obervellach. Auch wenn die Polizisten ahnen, dass kein Diebstahl vorliegt, sondern die Gegenstände nur verlegt wurden. „Nach langen Gesprächen haben wir die Frau jedes Mal wieder beruhigen können“, sagt Grabmeier.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung!