Drängeln statt Corona-AbstandZug war so überfüllt, dass er nicht weiterfahren konnte

Fahrt in völlig überfülltem Zug wurde für Reisende von Klagenfurt nach Wien zum Albtraum. Ein Lokalaugenschein.

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Trotz Reservierung mussten Passagiere wie schon des Öfteren Gedränge ertragen (Archivfoto) © privat
 

Es hätte ein kleines, feines Gartentreffen mit lange vermissten Freunden in Wien werden sollen. Doch es begann als Albtraum. Weil die zwei Reisenden für die Anreise aus Klagenfurt vorgestern am Sonntag die ÖBB gewählt hatten. Natürlich ganz fürsorglich mit Sitzplatzreservierung. Doch der Waggon entpuppte sich für die Corona-ängstlichen Reisenden als Art Folterkammer, wo Menschen auf engstem Raum zusammengepfercht ausharren mussten. Von Abstand keine Spur, man saß Schulter an Schulter mit fremden Menschen, Hunderte zogen an einem vorbei auf der Suche nach einem Sitzplatz, standen in den Gängen oder saßen auf dem Boden. Kinder quengelten und schrien ohne Maske, Familien kehrten vom Radurlaub zurück.

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esoterl
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ÖBB

Wie wär's mit Ein- und Zustiegskontrollen?

shaba88
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Kommentar

Aber im yoga studio 20 m Fläche... 😠

Hildegard11
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Aussteigen und anderen Zug nehmen...

...und das bei einem 2 h Takt. Danke.

shaba88
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Kommentar

Mit Auto fahren.. Österreich ist anders

sakh2000
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Ohne Pandmie,

wären überfüllte Züge und Busse keinen Artikel wert. Das gab es immer und wird es immer geben. In den Großstädten ist es ganz normal, dass zu den Stoßzeiten die Post abgeht. Ein Individualverkehr in den Ballungszentren für jede und jeden wäre ja undenkbar. Damit müssen diese Menschen leben, die diese Gebiete bevorzugen. Überfüllte Schulbusse sind ein Versäumnis der Behörden. Eine simple Regel Stehplätze zu verbieten würde das Problem lösen. Wir sind es unseren Kindern doch wert mehr Fahrmittel zur Verfügung zu stellen, damit auch alle einen Sitzplatz haben der nicht nur in Pandemiezeiten sicherer ist. Die Aussage, dass es oft nur wenige Minuten sind und junge Menschen belastbarer sind - kann man hier nicht gelten lassen. Da wir selbst die Zeche dafür zahlen muß dies uns einfach wert sein. Auch zu meiner Schulzeit, gab es überfüllte Schulzüge - Stehplätze waren aber die Ausnahme.

hkirchweger
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Das würde aber auch…

…das Ende der Reisefreiheit in den Zügen bedeuten, wie wir sie heute kennen und schätzen. Jede Fahrt nur mehr mit Reservierung, keine Flexibilität mehr…

Ich glaube nicht, dass das hierzulande mehrheitsfähig wäre.

Kathrin1009
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Schulbusse

Und dass die Schulbusse täglich so voll sind stört keinen? Schöne Erkenntnis - aber den Schulkindern geht es täglich so. Ich wohne in der Nähe einer Schule und was da jeden Tag für ein Gedränge herrscht - darüber gibts keinen Artikel?

sakh2000
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Wenn nun die Grünen

hre Vorstellungen für noch mehr öffentlichen Verkehr (weg vom Individualverkehr) propagieren, dann blüht uns dieses Szenario täglich, mit oder ohne Pandemie, eine dystopische Zukunft die eigentlich keiner will. Wir sollten uns überlegen wen wir das nächste Mal wählen!

Thetis
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ein privater busunternehmer,

der seinen bus so vollstopft wie die ÖBB, bekommt eine saftige strafe. sowas ist nur bei öffentlichen unternehmen gestattet. dasselbe kennen wir von der gurtpflicht und der barrierefreiheit

Viertelputzer
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Zugbegleiter hatten schon alle Corona

... aber die überfüllten Züge sind sicher.
Ja eh

martinx.x
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Die ÖBB braucht kein Mensch!

Privatisiert würde es viel besser laufen.

hkirchweger
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In Großbritannien…

…wird derzeit rückverstaatlicht und das unter den Tories, weil die Privatisierung sogar im Mutterland des Manchester-Kapitalismus die reinste Katastrophe war.

Lepus52
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Ja, unbedingt!

Dann schauen Sie nach GB und USA uvam. Da gibt es viele Verbindungen gar nicht. Natürlich können Sie dort besser laufen oder ein Auto benützen.