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BotschafterinSlowenien empfiehlt Österreich "Selbstreflexion" in Minderheitenfrage

Das größte Hindernis bei der Lösung offener Fragen sei, "wenn man nicht bereit ist zuzuhören, wenn man überzeugt ist, dass die Frage gelöst ist", sagte die slowenische Botschafterin in Wien, Ksenija Skrilec.

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© APA/ANGELIKA KREINER
 

Slowenien hat Österreich zu "Selbstreflexion" in der Minderheitenfrage aufgerufen. Das größte Hindernis bei der Lösung offener Fragen sei, "wenn man nicht bereit ist zuzuhören, wenn man überzeugt ist, dass die Frage gelöst ist", sagte die slowenische Botschafterin in Wien, Ksenija Skrilec, im APA-Interview. Insgesamt sehe sie eine "positive Tendenz" in den bilateralen Beziehungen, so die Diplomatin, die Ende Mai nach vierjähriger Amtszeit Wien verlässt. Dienstag war sie zum Abschiedsbesuch in Klagenfurt, bei Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser. Beide betonten, dass Slowenien und Kärnten die Chancen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, vor allem via EU-Projekten, noch stärker nutzen wollen.

Kommentare (13)
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wjs13
3
26
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In der Printausgabe verlangt Inzko Slowenisch als 2. Landessprache einzuführen

wenn Laibach die horrenden Kosten trägt, die für unter 3% der Bevölkerung aufgewendet werden müßten, kann man darüber reden.

Zwiepack
2
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Das Problem wird eher die Bosnien-Politik

Jansa schwebt hier ein Plagiat des Papiers der serbischen Akademie der Wissenschaften aus 1986 vor, in dem erstmals die Aufteilung Bosniens thematisiert wurden. Wenn der Ungustl das in der EU durchbringt haben wir den nächsten Brand am Pulverfass Balkan gelegt.

Andreas144
3
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Große Sorge vor Sloweniens EU Vorsitz

Premier Janez Janša hat sich international diskreditiert. Auch die Machtbasis im eigenen Land bröckelt.

Ausgerechnet der künftige Ratsvorsitzende Slowenien wird für die EU immer mehr zum Problem. Als „Grund zur Sorge“ bezeichnet die oberste EU-Korruptionsjägerin, Laura Kövesi, gerade das Land, das am 1. Juli den EU-Vorsitz übernehmen wird. Der Grund: Ljubljana hat alle Fristen verstreichen lassen, um für die am 1. Juni ihre Arbeit aufnehmende EU-Staatsanwaltschaft in Luxemburg zwei delegierte Staatsanwälte zu benennen.

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Seine Schmähungen von unliebsamen Journalisten hatten Premier Janez Janša schon im vergangenen Frühjahr Ermahnungen des Europarats, der EU-Kommission und der Europäischen Rundfunkunion (EBU) beschert. Beeindruckt zeigt sich der politische Busenfreund von Ungarns Premier, Viktor Orbán, bei seinem Feldzug gegen die „Lügenberichterstattung“ allerdings kaum.

Die Führung des öffentlich-rechtlichen TV-Senders RTV wurde auf Druck seiner Regierung zu Jahresbeginn ausgetauscht. Der ihm missliebigen Nachrichtenagentur STA hat Janša den Geldhahn abgedreht.

https://www.diepresse.com/5982755/grosse-sorge-vor-sloweniens-eu-vorsitz

Hapi67
4
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Gutes Interview

Schade, dass Herr Vospernik bei der Frage der Selbstreflexion von Staaten auf die ungelöste Frage der Altösterreicher vergisst.
Ist wahrscheinlich seiner persönlichen Herkunft geschuldet und zeigt, dass Journalisten objektiv subjektives Verhalten an den Tag legen.

Wird den guten Beziehungen trotzdem keinen Abbruch tun, selbst Ortstafelbeschmierungen locken mittlerweile keinen Hund hinter dem Ofen hervor.

Vielen Dank

Shiba1
9
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...wenn man überzeugt ist,

dass die Frage gelöst ist...
Da meint sie wohl Slowenien selbst.
Oder wie ist die Frage der deutschsprachigen Minderheit in Slowenien geregelt?????

Andreas144
15
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Shiba1

Das frag ich mir auch, in Slowenien sehe ich keine Österreichische Ortstafeln. Wenn es denn Slowenen nicht passt können sie ja wieder nach Slowenien gehen ganz einfach.

Schaumal1
8
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Zurück nach Slowenien?

Es sind unsere österreichischen Mitbürger und gut, dass sie hier sind! Ich möchte sie nicht missen.

Zwiepack
14
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Welche Slowenen meinen Sie denn?

Die in Kärnten sich genauer gesagt schon länger da. Sollen die ach so stolzen Teutsch-Kärntner wieder nach Bayern gehen?

wjs13
4
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@...pack

Man kann es auch anders sehen, dann sind die Kärntner Slowenendas Beispiel für 1500 Jahre erfolglose Integration.

Zwiepack
3
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Wenn die Slowenen aber zuerst da waren,

wer hat sich dann nicht integriert?

Shiba1
4
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Richtig

👍👍👍👍

Klgfter
5
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diese zündler sterben einfach nicht aus ......

selber dreck am stecken bis über beide ohren ...... aber mit steinen werfen .........

SoundofThunder
39
6
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🤔

Oder die Slowenische Minderheit in Kärnten.