Die Landtagswahl am 3. März 2013 markierte den Beginn einer bemerkenswerten landes- und kommunalpolitischen Erfolgsgeschichte. Die SPÖ, erstmals mit Peter Kaiser als Spitzenkandidat angetreten, gewann die Wahl überlegen und fügte den bis dahin regierenden Freiheitlichen eine empfindliche Niederlage zu. Bei der Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl 2015 ging der Siegeszug weiter: Landesweit über 40 Prozent, dazu die Bürgermeisterämter in Klagenfurt, Villach und allen Bezirksstädten (mit Ausnahme von Feldkirchen) erobert oder bestätigt. Die Landtagswahl 2018 katapultierte die SPÖ dann in lichte Höhen – und mit knapp 48 Prozent in die Nähe einer absoluten Mehrheit. Mit den Ergebnissen der Gemeinderatswahl vor zwei Wochen konnte die Partei auch zufrieden sein.
Parteichef Kaiser gefordert
Der Verlust von Bürgermeistersesseln legt Schwachstellen der Kärntner SPÖ offen
© (c) Kleine Zeitung