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Bedingte HaftstrafenTödliches Drogendrama um Mädchen: Zwei Jugendliche verurteilt

Klagenfurterin wurde im Oktober 2019 tot in ihrer Wohnung gefunden. Zwei ihrer Freunde standen am Dienstag wegen unterlassener Hilfeleistung und grob fahrlässiger Tötung vor Gericht. Urteile rechtskräftig.

Der Hauptangeklagte soll die Party mit Drogen versorgt haben
Der Hauptangeklagte soll die Party mit Drogen versorgt haben © monropic - stock.adobe.com (Symbolfoto)
 

"Verdacht des Suchtmittelmissbrauchs mit Todesfolge." Hinter der nüchternen Polizeimeldung, die am 8. Oktober 2019 veröffentlicht wurde, steht ein Drama, das selbst langjährige Ermittler betroffen macht und das mit zwei Anklagen vorläufig endet.

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Danke für Ihr Verständnis.

lenigsch
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Tolle Freunde...

Tolle Freunde hatte die junge Dame. Vermutlich waren die so zugedröhnt, dass sie eh nicht mehr hätten sagen können ob das Mädchen noch lebt oder nicht.

Was ich mich frage, ist dem Taxifahrer nicht aufgefallen, dass mit dem Mädel was nicht stimmt? Ich denk mir halt, wenn da wer ein bewusstloses Mädchen in mein Taxi bugsiert dann ruf ich doch die Polizei und die Rettung oder?

wjs13
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Wann werden Drogendealer

endlich auch wegen schwerster Körperverletzung, die Todesfolge in Kauf nimmt, angeklagt. Mindeststrafe 10 Jahre unbedingt.

allexer
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Drogendealer

Also auch alle Lebensmittelhändler und Wirte?
An Alkohol sterben ja hunderte und tausende im Jahr.
Da ändert auch nix die Diskussion ob legal oder illegal.

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@wjs13: man sollte unterscheiden

Ich weiß, ich werde nicht viel Zustimmung erfahren für meine Aussage, doch meiner Meinung nach sollte schon differenziert werden zwischen dem Dealen, um sich den Eigenbedarf "finanzieren" zu können (natürlich nur, wenn eine körperliche Abhängigkeit besteht) und dem gewerbsmäßigen Handel mit Drogen.
Sieh' Dir doch mal die armen Hunde an, welche jeden Tag als erstes vor der Apotheke stehen, um ihre Entzugserscheinungen halbwegs in den Griff zu bekommen.
Ja, werden nun viele wieder einwerfen, er/sie hätte sich ein anderes Leben aussuchen können, doch oft rutschen sie da wirklich rein, oder es besteht eine extreme soziale Belastung seit der Kindheit, sodaß es fast schon vorgezeichnet ist, daß die Situation irgendwann eskalieren muß, auf welche Weise auch immer. Ich bin mir sicher, jeder von ihnen würde die Uhr noch einmal zurückdrehen wenn er könnte, doch das ist nun mal nicht möglich.
Zu sagen "Mindeststrafe 10 Jahre unbedingt" kann man auf eben gewerbsmäßigen Handel anwenden, doch immer sollte dies nicht praktiziert werden.
Dies meine persönliche Meinung.

wjs13
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@Xandi

Mein Mitleid hält sich in engen Grenzen. Das trifft auch genauso für Alkoholiker zu. Jeder Mensch hat die freie Entscheidung für oder gegen Suchtmittel. Wer sich dafür entscheidet verdient kein Mitleid und soll die Konsequenzen tragen. Es genügt wenn sie der Gemeinschaft, für die sie verloren sind, auch noch hohe Kosten verursachen.
Aber bei uns kann, wie man gestern lesen konnte, auch in Hochsicherheitsgefängnissen wie Karlau gedealt und konsumiert werden.

Kathrin1009
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Ich hoffe du kommst nie

in so eine Situation - wenn dein Kind oder Enkelkind von sowas betroffen wäre, würde sich dein Mitleid dann auch noch in Grenzen halten?

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freie Entscheidung

Nein, hat er eben nicht, doch dies hier zu erörtern ist nicht möglich. Leider sind vorgefaßte Meinungen wie Deine sehr, sehr weit verbreitet, und es ist nahezu unmöglich dieses Konzept einer Gesellschaft zu knacken.
Aber wie gesagt, mit genau solchen Antworten habe ich ohnehin gerechnet, und es wird nicht bei ein paar Daumen nach unten bleiben....