Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Bildungsdirektor KlinglmairLockdown-Procedere: "Die Schule ist kein Würstelstand"

Bildungsdirektor Robert Klinglmair über notwendige Planbarkeit im Schulbereich und weiteres Lockdown-Procedere.

Bildungsdirektor Robert Klinglmair
Bildungsdirektor Robert Klinglmair © KLZ/Helmuth Weichselbraun
 

Distance Learnig gibt es derzeit nicht nur für Schüler. In einer Videokonferenz wurden die Bildungsdirektoren am Sonntag vom zuständigen Ministerium über die weitere Vorgangsweise in Anbetracht des verlängerten Lockdowns unterrichtet. „Die Selbsttests sind in Auslieferung. Das Distance Learning soll in Kärnten bis zum 8. Februar verlängert werden. Da dann die Semesterferien beginnen, gehen wir ab 15. Februar wieder in den Präsenzunterricht zurück.“

Kommentare (5)
Kommentieren
Aleksandar
0
2
Lesenswert?

Ei potz, da klingelt's wo

Schulnachrichten - ohne die Möglichkeit einer fairen Beurteilung, reines Lehrer*innen-Bauchgefühl. Wer Eltern hat, die beim "Distance Learning" helfen, kriegt gute Noten, wer die nicht hat, hat eben Pech gehabt.
Die österreichische Schule ist derzeit reines Chaos.

Lepus52
4
20
Lesenswert?

Die Ferienordnung gehört überdacht

Die Semesterferien (davor gab es Trimester, ohne Ferien) waren eine Folge der Energiekrise. Die Wirtschaft hat die Beibehaltung gefordert (Winterurlaub, Bettenfüller in der Hotelerie). Dann hat die Wirtschaft eine Staffelung im kleinen Österreich gefordert, um ihre Auslastung zu optimieren. Seit heuer gibt es Herbstferien, auch um Löcher in der aufgeblähten Hotelerie zu stopfen. Gibt es auch Forderungen von Seiten der Pädagogik? Das Maturasemester ist durch die Staffelung in Kärnten, trotz gleichzeitiger Zentralmatura, um 3 Wochen kürzer als in Wien. Der Bildungsminister sollte sich den Fragen stellen. Einen besseren Zeitpunkt als jetzt wird er kaum finden. Die Schule sollte kein Beiwagerl der Wirtschaft sein, auch wenn sie für die Wirtschaft ausbildet.

erstdenkendannsprechen
0
16
Lesenswert?

Gibt es auch Forderungen von Seiten der Pädagogik?

ja, eindeutig! die herbstferien wurden gegen die absolute mehrheit der stimmen von lehrer- und schülervertretung beschlossen! die elternvertreter waren ebenfalls dagegen. herbstferien machen pädagogisch keinen sinn.
semesterfeiren abschaffen? träumen sie weiter. grad jetzt, wo die (toursimus)-wirtschaft aufwind braucht, wird das sicher nicht kommen.

RonaldMessics
1
14
Lesenswert?

genau so ist es, die...

...Ferienzeiten sind zu sehr mit dem Fokus auf die Wirtschaft versehen. Sollten mehr nach pädagogischen Merkmalen ausgerichtet sein.

ah
21
23
Lesenswert?

Verhöhnung der Eltern!

Die Semesterferien nach einem wochenlangen lockdown abzuhalten ist schlicht eine Verhöhnung! Warum werden Schülerinen und Schüler in Kärnten gegenüber Wien und Niederösterreich benachteiligt und müssen eine weitere Woche zu Hause bleiben?? Die Semesterferien müssen eine Woche in den lockdown vorverlegt werden! Es kann und darf heuer sowieso niemand auf Urlaub fahren. Wer soll die Kinder zu Hause betreuen, wenn der lockdown am 8.2. vorbei ist?