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Lesachtal"Besser kein Strom als kein Wasser"

Nach den Schneefällen sind viele Orte im Lesachtal auf dem Landweg nicht mehr erreichbar. Die Bewohner nehmen ihre Situation mit bewundernswerter Gelassenheit.

Die Kinder im Lesachtal freut der Schnee © Guggenberger
 

Seit Freitag schneit bzw. regnet es im Lesachtal fast durchgehend. Seit Samstag Früh ist die Bundesstraße gesperrt und die vielen Ortschaften sind nicht mehr erreichbar. Die Schule ist vorübergehend geschlossen. Obwohl seit dem Lockdown die Schüler Homeoffice gewohnt sind, tummeln sie sich im Schnee. „Der Strom ist ausgefallen und es geht kein Computer“, freuen sich die Kinder und bauen an ihrer Schneeburg weiter.
Erstmals so große Schneemassen erlebt Pfarrer Wolfgang Hohenberger. Er betreut seit September 2020 die Pfarren Liesing, Birnbaum und St. Jakob. Für ihn sind diese Schneemengen eine „große Überraschung, die ich zwar aus der Jugendzeit kenne, aber in diesem Maße noch nie erlebt habe“. Er freut sich und schaufelt fleißig weiter, um den Weg zum Pfarrhof freizuhalten: „Das ist eine angenehme Arbeit, man trifft Menschen, die vorbeigehen und es gibt immer wieder nette Gespräche.“ Auch einen Stromausfall dieses Ausmaßes kennt Pfarrer Hohenberger nicht und kann der Situation nur Positives abgewinnen. „Keinen Strom zu haben ist eine neue Erfahrung für mich, wenn man am Abend bei Kerzenlicht für sich alleine ist, Zeit der Stille hat und in sich gehen kann“.

Kommentare (1)
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solder
1
0
Lesenswert?

ohne strom

gibt es keine heizung, wasser vielleicht noch.