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Anstiftung zum Mord Anführerin der Frauenbande erneut zu lebenslanger Haft verurteilt

Wie im ersten Prozess wurde die Erstangeklagte wegen Anstiftung zum Mord und zur Brandstiftung zu lebenslanger Haft verurteilt. Die beiden anderen Frauen müssen für 20 bzw. drei Jahre ins Gefängnis.

© KLZ/Markus Traussnig
 

Im Klagenfurter Mordprozess gegen ein Villacher Frauentrio sind am Dienstagabend alle drei Frauen erneut schuldig gesprochen worden. Wie schon im Jänner wurde die Hauptangeklagte wegen Anstiftung zu Mord und Brandstiftung zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Zweitangeklagte, die den eigentlichen Mord ausgeführt hatte, erhielt erneut 20 Jahre Haft, die Drittangeklagte wurde zu drei Jahren verurteilt. Die Urteile sind nicht rechtskräftig.

Kommentare (11)
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GordonKelz
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" elstufo".....wäre nett, wenn Sie sich nicht...

...hinter einem Pseudonym verstecken würden, verstecke mich ja auch nicht!
Gordon Kelz

elstufo
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Namen

Ich "verstecke" mich nicht hinter einem Pseudonym, in Diskzssionsforen ist es einfach nicht üblich, seinen Namen bei jeder Gelegenheit anzuführen.
Aber wenn es ihnen so wichtig ist: Stefan Kogler, Totenbeschauarzt in 17 Kärntner Gemeinden

GordonKelz
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Ist dass so schwer auf Augenhöhe ...

..zu diskutieren?
Wir beide wollen dasselbe, das der Mensch möglichst Mensch bleibt...auch wenn er tot am Gehsteig liegt...deshalb prangere ich die Verordnung an, denn er liegt nach wie vor stundenlang dort, da Sie als Totenbeschauer immer noch 12 Std. Zeit haben um dort einzutreffen...trotz ca.Verdoppelung ihres Honorars...welcher zufällig anwesender oder vorbei kommender Arzt wird es sich ohne Bezahlung ( die wurde ausgeschlossen) antun, sich da einzumischen..er kennt weder den Verstorbenen noch das Umfeld um einen
NICHT NATÜRLICHEN TOD auszuschließen!
Das ganze ist keine Verordnung sondern ein
PFUSCH!
Gordon Kelz

elstufo
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Augenhöhe

Die Tatsache, dass ich nicht immer und überall meinen Namen dazuschreibe hat nichts mit (fehlender) Augenhöhe zu tun, aber wie auch immer:
die 12 Stunden von denen sie reden sind nirgends geregelt, keine Ahnung wie sie darauf kommen.
Und wenn sie tot am Gehsteig liegen, also nicht zuhause, dann wird sowieso die Polizei zuständig und zeitnah ein TB-Arzt organisiert.
Sie haben recht, dass die neue Regelung eher ein Pfusch als eine Lösung des Problems darstellt, aber was hat das mit dem Fall in dem betreffenden Artikel zu tun?
Wenn man die Aufklärungsrate für nicht natürliche Todesfälle steigern will, müsste man deutlich mehr Obduktionen durchführen und dafür erstmal die notwendigen Strukturen schaffen.
Es scheitert bei weitem nicht (nur) am Totenbeschauer vor Ort.

GordonKelz
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"Eher ein Pfusch als eine Lösung "...

..sagen auch Sie als Fachmann. Das bestärkt
meine Meinung! Nicht der Arzt der zufällig anwesend ist, der Notarzt oder der Totenbeschauer ist zu verurteilen, sondern das stümperhafte Gesetz..den Totenbeschauern ein wenig mehr Geld...
den Notärzten auch, dafür müssen Sie aber auch als Totenbeschauer.. kann man nicht sagen..als Totenerklärer auftreten...machen sie was falsch haben sie den schwarzen Peter
Der Totenbeschauer sollte nach dem Gesetz
" UMGEHENDS " mit der Totenbeschau beginnen...längstens nicht nach 12 sondern 24 Std. steht im Gesetz .Muss Ihnen als Arzt nicht erklären was sich äußerlich und innerlich beim wegschaffen und in 24 Std. je nach Temperatur und Lagerung in einer Leiche verändern kann...Genau vor einem Jahr posaunte eine Zeitung " jeder 2.Mord in
Österr. wird nicht erkannt "...
Mir geht es um den ANFANG, da beginnt der
PFUSCH!
Gordon Kelz

GordonKelz
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Um ein Haar....

wäre es nie um einen Mordfall sondern um
Brandstiftung und Betrug gegangen...
Nicht dem Totenbeschauer, sondern einem aufmerksamen Polizisten ist es zu verdanken dass dieser Mord als das erkannt wurde.
Nach dem neuen Bestattungsgesetz werden solche " Irrtümer " noch erleichtert...Jetzt dürfen, weil man die Totenbeschau noch immer nicht im Griff hat ( außer einer Verdoppelung der Gebühr für Hinterbliebene ) vorbeikommende Ärzte und falls auch nicht vorhanden muss der
NOTARZT, der eigentlich die Funktion hat,Leben zu retten..die Leiche der Bestattung freigeben! Damit haben wir im 21.Jahrhundert erstmals ein Bestattungsgesetz dass Verbrechen begünstigt statt verhindert! Es ist unfassbar.
Gordon Kelz

elstufo
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Stimmt nicht

Der Notarzt oder ein anderer anwesender Arzt darf nur -wenn notwendig- die
Verbringung vom Sterbeort veranlassen. Zur Bestattung freigegeben wird weiterhin erst nach Beschau durch einen zuständigen Totenbeschauarzt.

GordonKelz
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Wenn der Verstorbene vom Auffindungsort...

...weggebracht werden kann, werden gleichzeitig viele relevante Spuren vernichtet, es hat ja nicht umsonst immer geheißen, dass auch bei geringstem Verdacht, der Verstorbene unverändert am Auffindungsort zu belassen ist.
Das beste Beispiel dafür ist wohl der gegenständliche Fall der neu aufgerollt wurde !
Gordon Kelz

elstufo
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Beim "geringsten Verdacht"...

wird die Leiche auch nicht einfach weggebracht, sondern immer
vor Ort eine Kriminalpolizeiliche Leichenbeschau von Polizei, Spurensicherung und Arzt durchgeführt.

GordonKelz
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So wie im Fall der ermordeten Frau....?

Über das gerade wieder verhandelt wird...
Gordon Kelz

elstufo
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Fehler passieren

und nachdem in Österreich aus finanziellen und organisatorischen Gründen sehr wenig obduziert wird, wird natürluch hin und wieder auch was übersehen. Daran ist aber oft weder der Totenbeschauarzt, noch das neue Bestattungsgesetz schuld...