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Mord, Brandstiftung, Betrug Urteil gegen okkulte Frauenbande aufgehoben

Knalleffekt: Die Frauenbande, die wegen Mordes, Brandstiftung und Betrugs verurteilt wurde, muss erneut vor Gericht. Das Höchstgericht hob den "größten Teil des Urteils auf". Die Fragen an die Geschworenen waren zu ungenau formuliert.

Bei keinem Prozess am Landesgericht Klagenfurt gab es mehr Zuseherinteresse als beim Frauenbanden-Prozess
Bei keinem Prozess am Landesgericht Klagenfurt gab es mehr Zuseherinteresse als beim Frauenbanden-Prozess © KLZ/Weichselbraun
 

Lebenslang, 20 Jahre Gefängnis und drei Jahre Haft. Das waren die  Urteile gegen drei Frauen aus dem Raum Villach. Die berüchtigten Mitglieder der Frauenbande waren zu Jahresbeginn am Landesgericht Klagenfurt verurteilt worden. Wegen Mordes, Brandstiftung und schweren Betrugs wurden sie schuldig gesprochen. Mit Esoterik, Wahrsagerei und Okkultismus haben sie zahlreichen Opfern ihr Erspartes herausgelockt. Um an Geld zu kommen, schreckten die Frauen nicht einmal vor Mord zurück, heißt es im Urteil. Eine wohlhabende Witwe aus Villach wurde von der Zweitangeklagten, einer 44-jährigen Frau, erwürgt, damit die 48-jährige Bandenchefin an das Erbe der Ermordeten kommt.

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autobahn1
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Die

Begründung des OGH ist eindeutig daher sollen jene Richter welche diese ungenauen Fragen an die Geschworen gestellt (stümperhhaft) haben ,die anfallenden Kosten für das zweite Verfahren zahlen,und nicht uns Steuerzahler damit belasten

Isidor9
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Welche Ethnie?

Sind das Romafrauen? Würde mich interessieren. Steht aber nirgends.
Ist zwar egal, aber wissen darf man es schon ,oder?

rahuder
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Unser Rechtsstaat

Die Urteile des OGH sind für den normal Bürger wohl nicht mehr zu verstehen. Diese Wortklauberei versteht kein Mensch.
Ich frage mich, ob wir noch ein Rechtsstaat sind.
einfach nur zum kotzen diese Richter, sind ein armseliges Land geworden.....

Bond
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Peinlich...

...für das Landesgericht. Man müsste eigentlich davon ausgehen, dass das Gericht ein Verfahren ohne Probleme meistern kann. Leider ein Irrtum.

wjs13
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Auf welchem Stern leben die Höchstgerichte?

Ein allgemein akzeptiertes, nachvollziehbares Urteil wird aufgehoben. Paßt bestens zum Credo der Höchstgerichte, die Verbrecher schützen und die Opfer im Regen stehen lassen, denn die sind sowieso selbst Schuld. Welcher unbescholtene Bürger kann da noch Vertrauen in die Justiz haben.
Deren oberstes Interesse gilt dem Mitmischen in der Politik.
Gewaltentrennung?
Fehlanzeige.

pink69
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Wiederum

Kosten die das Land belasten und völlig unnötig- eine eigenartige Gesetzeslage macht solch Schildbürgerstreiche möglich. Das diese Bande diese Verbrechen getätigt hatten steht ja wohl außer Zweifel - und das solch kranke Menschen zum Schluss noch freigesprochen werden könnten stinkt zum Himmel - oh Du mein Österreich und da soll noch einer an den Rechtsstaat glauben. Jeder kleine Eierdieb wird sofort weggesperrt und bei solch einem eindeutigen Fall wird das Ganze wiederholt- ungeheuerlich

stadtkater
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Pfuscher

in Talaren! Wo haben die ihr Handwerk gelernt?

GordonKelz
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NENNE DAS " FIASKO ".

Das ist leider kein Einzelfall! Vielleicht ist da einiges zu überdenken?!
Gordon Kelz