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Vergewaltigungen vor DiskoSchuldspruch: 13 Jahre Haft für Serientäter

Heute wurde der Prozess gegen den mutmaßlichen Klagenfurter Serienvergewaltiger, der jahrelang Frauen vor einer Großdiskothek abgepasst hat, durchgeführt. Der 30-Jährige wurde schuldig gesprochen.

Prozess Serienvergewaltiger Landesgericht Klagenfurt Oktober 2020
Der Prozess hat um 9 Uhr begonnen © Markus Traussnig
 

Staatsanwältin Daniela Zupanc machte gleich zu Beginn des Prozesses klar, dass das Geschehene selbst für sie nur schwer in Worte zu fassen ist: "Man glaubt, es kann einen nichts mehr erschüttern. Doch der Angeklagte hat mich eines Besseren belehrt." Sie beschreibt in ihrer Anklage ein Martyrium, das zehn junge Frauen - in sieben Fällen vor einer Diskothek in Klagenfurt - durchleben mussten. Die Vorgehensweise des 30-jährigen Angeklagten war immer die gleiche: Er hat die jungen Frauen abgepasst, sie von hinten überwältigt, ihnen Mund und Nase zugehalten und sie vergewaltigt. Neben Körperverletzungen leiden drei Frauen an posttraumatische Störungen. "Sie können nicht mehr normal weiterleben", sagt Zupanc. Die DNA-Spuren würden die Schuld des 30-Jährigen eindeutig beweisen.

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