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"Polizei überlastet"Gemeinden wollen Raser selbst bremsen

Gesetzesänderung gefordert, um Radarüberwachung übernehmen zu können. Umfrage und GTI-Chaos als Argumente.

Radar Radargeraet Radarkasten Buergermeister Eberndorf Gottfried Wedenig September 2020
Gottfried Wedenig, Bürgermeister von Eberndorf, will die Radarüberwachung selbst in die Hand nehmen © Markus Traussnig
 

Gemeinden, die bei Gefahrenstellen wie Kindergärten, Schulen oder auf Raserstrecken selbst Radarkästen aufstellen und abkassieren dürfen. 2015 wollte das Verkehrsministerium die Überwachung bereits in die Hände der Kommunen geben, lag ein entsprechender Gesetzesentwurf auf dem Tisch. Umgesetzt wurde nichts. Nun wird der Gemeindebund beim nächsten Treffen der Verkehrslandesräte – der Termin steht noch nicht fest – einen weiteren Versuch starten.

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Danke für Ihr Verständnis.

gonde
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Damit jeder Gemeindekaiser nach Lust und Laune kassieren kann! Nein!

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foxi1985
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Also nach dem Motto:

man soll die Straßenverkehrsordnung innerhalb der Gemeindestraßen weiter ungestraft ignorieren können ??

streetglide
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Schwindel für das Gemeindebudget

Da diese Maßnahme nur wenige Monate/Jahre nach dem Entfernen von Zebrastreifen erfolgt, kann die Sicherheit hier wohl nicht als Argument dienen. Vielleicht kann Herr Wedenig vom Foto erklären, warum zur Sicherheit der Schüler vor dem Schulzentrum (!) Kühnsdorf 2 Zebrastreifen entfernt wurden nun aber zur Sicherheit die Gemeinde Radarkästen in Eigenverwaltung aufstellen möchte? Ich vermute daher nur finanzielle Hintergründe!

illyespresso
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Totschlagargument Nr. 1 - muss erst was passieren?

Nein muss nicht, benehmts Euch nur anständig und haltet Euch an die Regeln, dann passiert auch nichts oder jedenfalls viel weniger. Der Charakter der AutofahrerInnen ist seit Jahren im Sinkflug.

100Hallo
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freie Meinung

Hauptsache Autofahrer abzocken. Auf der Durchzugsstrasse , ist Landesstrasse hat die Gemeinde nicht zu kassieren ist Polizeiarbeit. Auf den Gemeindestrassen kann sie es machen.

foxi1985
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Ich leb an einer Gemeindestraße...

...im Süden Kärntens, die 2 Gemeinden verbindet und die auf 30 Km/h beschränkt ist. Von Jahr zu Jahr hat der Durchzugsverkehr zwischen den Gemeinden aber leider auch die gefahrene Geschwindigkeit zugenommen.
Egal ob Pkw oder Sattelschlepper, tatsächlich gefahren wird hier mindestens 50, 60 ist normal und 70 und mehr keine Seltenheit.
Besonders in der Nacht glaubt man, sich an einer Bundesstraße zu befinden. Nur ein kleiner 1-stelliger Prozentsatz hält sich an die Geschwindigkeit. Und das sind meist die Anrainer selbst.
Seit über 20 Jahren wo ich hier wohne, hab ich noch keine einzige Geschwindigkeitskontrolle durch die Polizei erlebt. Und das wissen die Autofahrer/innen.
Wenn hier Unterstützung durch die Gemeinde erfolgen würde, wäre das keine Abzocke der Autofahrer sondern eine echte Verbesserung der Sicherheit und der Lebensqualität der Anrainer.

Bond
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Tolle Idee

Bin dafür, dass Anrainer und Nachbatn auf eigene Faust kassieren dürfen. Wegen Corona natürlich.

Amadeus005
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Voll dafür

Wenn die Landespolizei, oder sonst wer den Standort zumindest prüft. Muss ja nicht auf der Geraden 1 cm hinter dem Ortsschild sein, sondern halt eher knapp vorm echten Zentrum, Schule, ...