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In Kärnten Angst um Job: 15.033 Anrufe bei Corona-Telefon

Die Kärntner Arbeiterkammer hatte in der Corona-Phase so viele Beratungen wie noch nie. 1253 Anrufe alleine am ersten Tag. Wiedereinsteigerinnen sind die großen Verlierer.

Zahlreiche Betroffene haben angerufen. „Es meldeten sich Arbeitnehmer,  die vor Verzweiflung ins Telefon geweint haben“
Zahlreiche Betroffene haben angerufen. „Es meldeten sich Arbeitnehmer,  die vor Verzweiflung ins Telefon geweint haben“ © Gina Sanders - Fotolia
 

Der Lockdown kam  - und die Telefone liefen heiß: Allein von 16. März bis 30. Juni verzeichnete die Arbeiterkammer Kärnten 15.033 telefonische Anfragen. Die Job- und Coronahotline war sieben Tage die Woche durchgehend besetzt. „Bereits am ersten Wochentag des Lockdowns gab es 1253 Anrufe“, sagt Susanne Kisslinger, die Leiterin der Rechtsabteilung. „Es meldeten sich Arbeitnehmer,  die vor Verzweiflung ins Telefon geweint haben“, berichtet Kisslinger. Noch nie zuvor hatte die Arbeiterkammer so viele telefonische Beratungen in so kurzer Zeit. Nach wie vor werden Mitarbeiter mit Anfragen überhäuft. Die Juristinnen und Juristen der Arbeiterkammer wissen daher genau, mit welchen Problemen, die Dienstnehmer in der Corona-Krise zu kämpfen haben.

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