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Corona-FolgenLand muss Budget um vorerst 193 Millionen Euro nachbessern

Landesregierung musste ersten Nachtragsvoranschlag in Extrem-Höhe beschließen, weil wegen Corona Einnahmen einbrechen und Ausgaben steigen. Nettofinanzierungssaldo beträgt mit Ende August bereits 290 Millionen.

Das Land setzt jetzt auf Geld, um Wirtschaft anzukurbeln
Das Land setzt jetzt auf Geld, um Wirtschaft anzukurbeln © KLZ/Markus Traussnig
 

Es hat sich in dieser Dimension bereits abgezeichnet, doch jetzt es definitiv und ein Negativrekord. Das Landesbudget 2020 braucht nach acht Monaten einen Finanznachschlag von 193 Millionen Euro. Corona-bedingt gibt es für das Land Kärnten massive Einnahmeneinbrüche. Die Ertragsanteilen des Bundes als wichtigste Einnahmenquelle (Aufteilung der Steuereinnahmen) gingen bis Ende August um 154 Millionen Euro zurück. Parallel dazu gab es massive Ausgabensteigerungen für corona-bedingte Gesundheitsmaßnahmen, Soziales, Investitionen zur Wirtschaftsankurbelung, Arbeitsmarkt-Maßnahmen. Inklusive des im Landesvoranschlag für 2020 prognostizierten Abgangs von 96,9 Millionen Euro beträgt der Nettofinanzierungssaldo mit Ende August 290,5 Millionen Euro.

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