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KärntenDer nächste Angriff auf das Landschaftsbild am Ulrichsberg

Noch bevor Landesverwaltungsgericht über illegalen Container entschieden hat, liegen Pläne für Hütte in Holzbauweise vor.

Eine Wetterstation, wie suggeriert, ist der illegale Container auf dem Ulrichsberg-Gipfelplateau nicht. Dienst er nur der Forstwirtschaft - oder auch der Jagd?
Eine Wetterstation, wie suggeriert, ist der illegale Container auf dem Ulrichsberg-Gipfelplateau nicht. Dienst er nur der Forstwirtschaft - oder auch der Jagd? © KK/Privat
 

Zwölf Meter lang und zweieinhalb Meter breit ist ein Container, der im Juni des Vorjahres mit einem Hubschrauber am Gipfelplateau des Ulrichsbergs abgesetzt wurde. Ohne Genehmigung, weshalb die Stadt Klagenfurt mit Verfahren nach dem Naturschutz- bzw. Forstrecht und nach der Kärntner Bauordnung einschritt und die Entfernung verlangte. Der Grundeigner Mons Carantanus Stiftung legte gegen die Bescheide Beschwerde ein, gestern wurde darüber vor dem Landesverwaltungsgericht (LVG) verhandelt. Dabei wurde der nächste Angriff auf die Naturbelassenheit des in ein Landschaftsschutzgebiet eingebetteten Ulrichsbergs publik: Die Stiftung, welche um die Aufstellung des Containers nicht ansuchte, hat in der Zwischenzeit allerdings den Antrag auf den Ersatz durch eine Hütte in Holzbauweise gestellt.

Kommentare (5)

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crawler
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Wenn man bei den

maßgeblichen Stellen zur richtigen Zeit die richtigen Leute sitzen hat, ist alles möglich. Man muss nur entsprechend frech agieren und vor vollendete Tatsachen stellen. Ausserdem tut man ja beim Naturschutz niemandem richtig weh. Und - man kennt und trifft sich ja immer wieder in der Seitenblicke-Gesellschaft. Beispiele dafür gibt es genügend.

satiricus
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Manche glauben halt, sie sind gleicher und....

... können sich daher alles erlauben.
Es ist höchste Zeit, dass Politik & Behörde gewissen Leuten ihre Grenzen aufzeigt und diesen Tricksereien ein Ende setzt.

joschi41
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Trixerei

Altbekannt. Prominente versuchen mit allerlei Tricks unter Ausschöpfung jedweder rechtlicher Lücken und mit anwaltlichen Hilfen ihr Ego durchzusetzen, und das ohne Rücksichtnahme auf Landschaft und Anrainereinwände. Dass in solchen Verfahren die Sachverständigen der Behörden einen schwierigen Stand haben ist evident.

illyespresso
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Tilly schau Oba!

Die ses Katz und Maus-Spiel - wenn Dir die Strafen wurscht sind, dann kannst machen, was willst. Hauptsache Klagenfurt bleibt einsprachig...

cathesianus
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Tilo Berlin....

... wenn man den Ndmrn hört/liest, weiß man schon, wie viel es geschlagen hat! Ein neureicher, rechts-rechter "Rechts-Verdreher", der sich in Haider-Zeiten in Kärnten alles und noch mehr erlauben konnte und der immer noch gerne so weitermachen möchte.... bitte, geschätzte Verantwirtliche, stellt diese Machenschaften ein!