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Sorge um SchutzgebietHafnersee im Visier von Investoren

Vor zwei Jahren fand das Land keinen Käufer für die Seenliegenschaft, nun soll es aber konkrete Interessenten geben. Verantwortliche beim Land dementieren. Sorge um Schutzgebiet am See.

© Gemeinde Keutschach/KK
 

Ein Verkaufsverbot von öffentlichen Seegrundstücken ist eine der zentralen Forderungen des Seenvolksbegehrens, das mehr als 11.700 Kärntner unterschrieben haben. Kurz nach Ende der Eintragungswoche sind die Initiatoren alarmiert, weil das Land Kärnten einen neuen Anlauf für den Verkauf der Seenliegenschaften am Hafnersee nehmen soll.

Kommentare (3)

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crawler
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Einmal in der Hand

von Investoren, hat der Naturschutz noch nie nennenswerte Einschränkungen erwirkt. Der Gewinn ist das Einzige was für Investoren zählt. Auch wenn es länger dauern sollte. Wer wird denn ein gewinnbringendes Fremdenverkehrsobjekt bauen, wenn sich dann auf dem Grundstück zwischen Objekt und See auch "Prolos" tummeln können?

dude
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Was wird es werden, wenn es letztendlich verkauft wird?

5 Appartmentklötze mit einem Alibihotelbetrieb ("Betonwürfelkrebs" wie von Ägyd Gstettner benannt). Wie in Reifnitz, wie in Ma. Wörth, wie in Dellach, wie in Auen, wie in Velden, wie in Töschling und wie in Pörtschach.
Eine Schande, wie wir mit unserer Landschaft und unseren Schutzgebieten umgehen.
Aber offensichtlich stört es die Menschen noch zu wenig, denn sonst hätten beim Kärntner Seenvolksbegehren vergangene Woche mehr als 12.000 Personen unterzeichnet.
So juckt es keinen! 100.000 oder 150.000 Unterzeichner hätten durchaus ein politisches Gewicht gehabt!
Schade!

leli
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Drohung

Klingt alles wie eine drohung was von offizieller seite kommt! Nachhaltige entwicklung wird immer vorangetragen, die realität zeigt dann ein völlig anderes bild. Hände weg von den noch restlichen seeufern im öffentlichen besitzt!