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Kärnten12.000 Kärntner votierten gegen weitere Verbauung der Seen

Knapp 4200 Personen unterschrieben in der Eintragungswoche, die am Montag zu Ende ging, die Forderung für den Erhalt der letzten öffentlichen Seegrundstücke. Die Initiatoren zeigen sich mit dem Ergebnis zufrieden.

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Die Initiatioren des Volksbegehrens kämpfen für den Erhalt öffentlicher Seegrundstücke © 
 

Am Montag ging die Eintragungswoche für das Kärntner Seen-Volksbegehren zu Ende. Das Ergebnis: 4169 Personen unterschrieben das Volksbegehren. Mit den bereits im Vorfeld gesammelten Unterschriften kommt das Volksbegehren damit auf 11.717 Personen. Das gab die Landeswahlbehörde am Dienstag bekannt. Bei 433.330 Eintragungsberechtigten ergibt das eine Beteiligung von 2,7 Prozent.

Kommentare (5)

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dude
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Meine Hochachtung gilt den beiden...

... Herren Godescha und Polesnig! Danke für Ihren Einsatz! Es ist bemerkenswert, was 2 Privatpersonen mit ganz wenig Budget bewirken!
Grundsätzlich sind aber 12.000 Unterschriften für so ein wichtiges Thema beschämend! Beschämend für uns Kärntner! So gut wie jeder schimpft über die Verbauung der Seen, über das "Betongeld" und die Spekulationsobjekte, die das Landschaftsbild verschandeln und größtenteils 50 Wochen im Jahr leer stehen! Und wenn man die Möglichkeit hätte, sich dagegen aufzulehnen, gehen nur 12.000 Personen hin!
Natürlich kann man sagen, dass ein Volksbegehren keinen Sinn und keine politische Auswirkung hat, aber man stelle sich vor 100.000 oder 150.000 unterstützen dieses Volksbegehren! JEDE politische Kraft im Land springt dann auf diesen Zug auf und die Betonierer hätten's schwerer mit ihren Umwidmungen und Baugenehmigungen!
So läuft's weiter wie bisher! "Es stört eh niemanden...."

wjs13
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Mit der Möglchkeit der Abstimmung übers Internet

hätten die sicher 3x so viele Stimmen bekommen.
Ein guter Anfang: Die ÖBB soll alle ihre Seegründe an den Nordufern von Wörthersee und Ossiachersee für die Allgemeinheit zugänglich machen.

BernddasBrot
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In den 50 iger Jahren

hatten die Bürger vom Bodensee vehement gegen den Verkauf der Seegrundstücke mit ERFOLG protestiert . In Dänemark z.b. ist am Strand von Humlebaek ( Nobelort in Kopenhagen ) der Zugang zum Meer FREI.....im Vergleich dazu ein Wahnsinn was hier am Wörther See passiert ist. Fährt man das Südufer entlang , nur Zäune und wenig freie Sicht bzw. Zugang......was soll sich da noch ändern......

Guccighost
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Bei uns war es jeden egal

Deshalb hat sich auch die Politik nicht darum gekümmert.
Kann mich nicht erinnern dass damals protestiert wurde

lucie24
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Leider nicht online möglich

Schade, dass nicht einmal in Corona-Angst-Zeiten eine Online-Unterschrift möglich war. Ich hatte schlichtweg keine Zeit, um da auf irgendein Amt zu laufen.