Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Generation KlimaschutzMehr Licht für die Stromwende

Die Kelag verstärkt den Ausbau der Energieerzeugung aus Photovoltaik: zur Versorgungssicherheit und zur Erreichung der Klimaziele 2030.

Der Sonnenhügel beim Infineon-Gelände in Villach: Diese PV-Anlage der Kelag liefert seit 2014 Strom © Kelag/Waschnig
 

So schnell kann es gehen: Die Corona-Krise hat gezeigt, wie Selbstverständlichkeiten des Alltags mit einem Schlag passé sein können. Damit das nicht auch in der drohenden Klimakrise passiert, muss jetzt mit Nachdruck am Ausbau der erneuerbaren Energieträger gearbeitet werden. Ein großes Potenzial dafür bietet die Photovoltaik.
Um die Pariser Klimaziele für das Jahr 2030 zu erreichen, müssen in Österreich alle erneuerbaren Energiequellen noch stärker genutzt werden – vor allem auch die Photovoltaik. Nicht zuletzt deshalb startet die Kelag jetzt mit einer breit angelegten Sonnenstrom-Offensive: Die „20.000-Dächer -Aktion“ läutet den intensiven Ausbau des Geschäftsfelds Photovoltaik ein. Neu ist die Technologie bei der Kelag nicht, sie betreibt schon seit Jahren mehrere kleinere PV-Kraftwerke in Kärnten und im Ausland (siehe Artikel rechts). Nun werden die Kapazitäten aber beträchtlich erweitert.

Bis zum Jahr 2025 will die Kelag eine zusätzliche Leistung von rund 80 Megawatt aus Photovoltaik installieren. Diese Anlagen können pro Jahr rund 80 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen, das entspricht dem Bedarf von rund 25.000 Haushalten. Gelingen soll das nicht nur durch den Ausbau der Eigenerzeugung, sondern auch mit Anreizen für Unternehmen und Private, selbst PV-Anlagen zu installieren. „Wir übernehmen für unsere Kunden die Planung von Gesamtenergiekonzepten und machen die Qualitätssicherung von Photovoltaik-Anlagen“, sagt Kelag-Vorstand Danny Güthlein.
Vorstandssprecher Manfred Freitag sieht in der Offensive einen Beitrag zum Klimaschutz und zur nationalen Klima- und Energiestrategie: „Wir wollen das Bewusstsein für die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien schärfen und zeigen, wie nachhaltiges Handeln im Alltag funktionieren kann“, sagt Freitag. Zahlreiche Sonnenstromprojekte seien bereits bei den Behörden zur Genehmigung eingereicht.

Das Einsatzgebiet von Photovoltaik ist vielfältig. Die Kelag kann Großanlagen bei ihren eigenen Wasserkraftwerken und Betriebsstätten errichten und den Strom direkt ins Netz einspeisen. Gewerbe- und Industrieanlagen mit großen Dachflächen eignen sich ebenfalls für PV-Kraftwerke, die gemeinsam mit der Kelag Energie & Wärme in Contracting-Modell gebaut werden können. Seit 2011 sammelt die Kelag Erfahrung mit PV-Projekten, nun sollen diese zu einer wichtigen Säule der Stromerzeugung erweitert werden.

Die PV-Wende bei der Kelag geht mit einer großen finanziellen Kraftanstrengung einher: Mit der Sonnenstrom-Offensive zur verstärkten Stromerzeugung aus Sonnenenergie investiert sie rund 60 Mio. Euro in die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen. „Sonnenenergie hat unter allen erneuerbaren Energien das höchste Ausbaupotenzial“, sagt Armin Wiersma, ebenfalls Vorstand der Kelag. „Mit der Sonnenstrom-Offensive gehen wir einen großen Schritt in Richtung Klimaneutralität.“

Die Dächer werden blau

Schon das vergangene Jahr hat sich bei der Kelag von der Sonnenseite gezeigt: Eine großflächige Photovoltaikanlage auf dem Dach des Kompetenzzentrums für E-Mobilität in der Klagenfurter Kirchengasse ging ebenso 2019 ans Netz wie PV-Anlagen auf den Kelag-Betriebsgebäuden in Wolfsberg und Villach. Heuer ist geplant, die Betriebsstelle und das Kraftwerk in der Außerfragant sowie das Umspannwerk Landskron mit PV-Modulen zu bedecken.
Während die Kelag in Kärnten vor allem auf bestehende Flächen für die Errichtung von PV-Anlagen setzt, konzentriert man sich bei Auslandsprojekten vermehrt auf Freiflächen. Besonders in Slowenien sind viele Projekte für die Zukunft geplant.

Eine Initiative der Kelag in Kooperation mit der Kleinen Zeitung

Kommentare (1)

Kommentieren
wjs13
0
0
Lesenswert?

Positive Initiative

wenn sie es schaffen die Kosten für Private so zu drücken, dass sich die Amortisationszeit für PV von 10 auf 5 Jahre verkürzt.
Wenn sie dann auch noch etwas für den Schutz unsrer wunderschönen Landschaft täten und vom Schwachsinn "Windräder in Kärnten" verabschieden, könnte man zur KELAG zurückkehren.