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Zu späte Erkennung166 Menschen in Kärnten sind an Aids verstorben

Knapp 300 Menschen in Kärnten sind HIV-infiziert. Obwohl Aids mittlerweile gut therapierbar ist, fühlen sich HIV-Positive oft noch immer diskriminiert.

Michaela Wilhelmer und Beate Prettner vor dem „Memorial Quilt“, der an jene 166 Menschen erinnert, die in den letzten 35 Jahren in Kärnten an Aids verstorben sind
Michaela Wilhelmer und Beate Prettner vor dem „Memorial Quilt“, der an jene 166 Menschen erinnert, die in den letzten 35 Jahren in Kärnten an Aids verstorben sind © Büro Prettner/KK
 

Kleinlaut steht sie am Rande der Pressekonferenz. Öffentlich erkennbar zu Wort melden will sie sich nicht. „Aus Angst ausgegrenzt zu werden“, sagt sie zur Kleinen Zeitung. Sie, das ist eine Kärntnerin, die seit mehr als zwei Jahrzehnten HIV-infiziert ist. „Ich bin in Therapie und es geht mir gut, ich kann das Virus auch nicht weitergeben“, erzählt sie. Ihre Familie und enge Freunde wissen Bescheid. Sonst verschweigt sie die Erkrankung. „Weil es leicht möglich ist, dass man im Job Probleme bekommt oder die Wohnung verliert.“

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