Schimmelpilzsporen, Mäusekot, extreme Kälte und eine Radonkonzentration, die den Grenzwert um das Siebenfache übersteigt. Die von einem Sachverständigen durchgeführte Untersuchung unterstreicht die derzeitige Unbewohnbarkeit des 400 Jahre alten unter Denkmalschutz stehenden Hofs in der Ortschaft Apriach in Heiligenblut.
Die Bezirkshauptmannschaft Spittal hat Familienoberhaupt Christian Gorgasser aufgefordert, diese Missstände zu beheben. Bis 5. November hätten die empfohlenen Maßnahmen umgesetzt werden müssen. „Wir wissen nicht, ob es passiert ist. Die gewünschte Rückmeldung ist nicht erfolgt“, lautet die Auskunft des Landespressedienstes. Deshalb könne man auch keine möglichen Konsequenzen benennen.
Ultimatum abgelaufen
Missstände am Radon-Hof sind weiterhin unverändert
Das Ultimatum der Behörde im Fall des Radon-Hofs in Heiligenblut ist ergebnislos verstrichen. Keine Lösung im jahrelangen Streit in Sicht.
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