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Kärnten, OsttirolBallungszentren schlucken die Landgemeinden

Kärnten ist laut neuesten Zahlen um 41 Personen angewachsen: Während Klagenfurt gewinnt, verliert Peripherie. Negativtrend hält in Osttirol an.

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Hüttenberg verliert seit Jahren an Bevölkerung, Klagenfurt gewinnt
Hüttenberg verliert seit Jahren an Bevölkerung, Klagenfurt gewinnt © Weichselbraun
 

In Kärntens geografischer Mitte, nämlich Arriach, ist die Bevölkerung seit dem Jahr 2002 um 15 Prozent geschrumpft. Die 1331 Arriacher befinden sich damit aber (leider) in bester Gesellschaft: In weiten Teilen des südlichsten Bundeslandes nimmt die Bevölkerung zwischen Eiskögele im Westen und Jantschkifels im Osten ab.

Die gestern von der Statistik Austria veröffentlichen Zahlen sprechen eine klare Sprache: Nur 41 Personen mehr zählt Kärnten im Vergleich zum Vorjahr. Bis 2030 ist ein Wachstum prognostiziert, danach wird Kärnten schrumpfen. In Österreich haben vor allem Vorarlberg und Oberösterreich im Vergleich zum Vorjahr zugelegt, Kärnten ist Schlusslicht. Im Österreichvergleich war es in der aktuellen Statistik der Bezirk St. Veit, der mit einem Rückgang von 0,67 Prozent im Vergleich zu 2018 zu den größten Verlierern gehört: Nur noch 54.555 Menschen leben im Bezirk, seit 2002 ist die Bevölkerung dort um fast sieben Prozent geschrumpft. Während Österreich wächst: 8.858.775 Menschen leben mit Stichtag 1. Jänner 2019 in Österreich, um 36.508 Personen mehr als im Vorjahr. Die Bevölkerung Österreichs ist im Vergleich zu 2002 knapp um zehn Prozent gewachsen.

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