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Causa Schwarz"Das Wichtigste ist, so schnell wie möglich ein guter Bischof"

Der Visitationsbericht über die Diözese Gurk-Klagenfurt ist unterwegs nach Rom. Visitator Franz Lackner sagt im Interview, was nun für Kärnten wichtig ist.

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Visitator Franz Lackner
Visitator Franz Lackner © KLZ/Markus Traussnig
 

Werden Sie sich jetzt in Rom dafür einsetzen, dass der Visitationsbericht zur Kärntner Kirche veröffentlicht wird?
FRANZ LACKNER: Unser Bericht ist eine Hilfestellung für die Entscheidungsfindung in Rom. Die Sorgen, die Leiden, die Verwundungen der Menschen sind deponiert. Wofür ich mich einsetze, ist, die Situation, wie sie ist und nicht wie sie sein sollte, möglichst eins zu eins nach Rom zu bringen. Das habe ich getan.

Das bedeutet, dass wesentliche Inhalte des Prüfberichts nie an die Öffentlichkeit kommen werden?
Wir haben den Leuten mit Unterschrift bestätigt, dass die Aussagen diskret behandelt werden. Der Bericht besteht zu 80 Prozent aus O-Tönen. Es geht um Datenschutz. Die Menschen haben uns vieles erzählt. Es geht darum, dass man daraus strukturelle Dinge ableiten kann.

Sie haben nach den zwei Monaten Visitationsarbeit befundet, dass sich die Kärntner Diözese, was das Vertrauen betrifft, im Ausnahmezustand befinde. Was ist jetzt zu tun?
Es geht um vertrauensbildende Maßnahmen, ums Ehrlichsein. Das Allerwichtigste ist, so schnell wie möglich ein guter Bischof für Kärnten.

Ist für Sie nun alles abgeschlossen und beendet?
Der Bericht muss jetzt nach Rom und Rom wird dann befinden. Ich meine, dass meine Mission erfüllt ist.

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Kommentare (9)

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Kristianjarnig
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Nein. Das wichtigste wäre Ehrlichkeit von Seiten der Kirche.

Wenigstens einmal alle 2000 Jahre....

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CuiBono
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Mit einem Wort

nix Neues im Katholistan.

Vertuschen, zuschütten, beschwichtigen, schlechtes Gewissen fördern, Leute gegeneinander ausspielen und...
brutale Machtpolitik für ein archaischises, menschen- insbesondere frauenverachtendes System.

Wer da noch immer als "Gläubiger" mitspielt, tut mir nicht leid.
Hände falten, Gosch'n halten.
Oh mein Gott!

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47er
0
9
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Ein guter Bischof ist nicht gewünscht,

bestimmt wird ein romhöriger ernannt. Wenn aber Dr. Guggenberger wegen seiner Veröffentlichung strafversetzt wird und Dr. Schwarz weiterhin sein Amt ausüben darf, dann hoffe ich, dass es in Kärnten ein gewaltigen Aufschrei gibt.

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joschi41
0
16
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Rom ist weit

Wie wichtig man die österreichischen Bischöfe in Rom nimmt, kann man daran ermessen, welche Bischofsernennungen in der Vergangenheit erfolgt sind. Die Vorkommnisse um Bischof Schwarz haben neben dem Nuntius (Vatikanischer Aufpasser), EB Kothgasser, EB Lackner und EB Schönborn zu verantworten. Alle haben alles gewusst und glaubten mit einer geschönten Versetzung nach St. Pölten alles unter der Decke halten zu können. Wie sich zeigt: Ein Schuss ins Knie mit katastrophalem Glaubwürdigkeits- und Autoritätsverlust für die Genannten und beide Kirchenprovinzen.

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levis555
3
9
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Berge kreisten

und ein Mäuslein ward geboren....

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joschi41
4
17
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Unterschied

Gerichtsverhandlungen sind öffentlich, jedermann/frau kann daran teilnehmen und dabei sein Rechtsempfinden schärfen. Nicht so im Kirchenrecht (ein Staat im Staate). Alles, was die Visitation befundete wird unter dem Titel Datenschutz und Ehrenwort in den vatikanischen Archiven verschwinden und über bleibt das Kirchenvolk. Das ist so Usus und rechtens, wie die Frau Kanzlerin bei der "Präsentation" - die keine war - verlautet hat. Sollte das tatsächlich so bleiben, werden jene Menschen, die der Kirche noch eine Chance geben wollten, wohl endgültig die Kirchentür hinter sich schließen.

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Ktautscher
4
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was haben solche Machtapparate noch mit Religion und Glauben zu tun?

Jesus und die 12 Apostel würden wohl aus der R.K. Kirche austreten

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GordonKelz
3
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MAN SIEHT....

...an der Anzahl der Kommentare ,man hat diese Verdrehung und Vertuschungsgeschichten so was von satt, es ist unglaublich ,was hier präsentiert wird !!
Gordon Kelz

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tschifudl1
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Aber hoffentlich...

...nicht einer der bei der Prüfung anwesend war. Da würde sich die kath. Gemeinde halbieren!

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