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Mason hatte es eiligLavanttalerin bekam ihr Baby im Auto

Melissa Weilguni schaffte es Montag nicht mehr rechtzeitig ins Krankenhaus. Ihre Schwester Jessica wurde an einer Bushaltestelle zur Geburtshelferin.

Der kleine Mason und seine Mama sind wohlauf
Der kleine Mason und seine Mama sind wohlauf © Privat
 

Der kleine Mason hatte es am Montag besonders eilig. Seine Mama Melissa Weilguni brachte den Buben im Auto zur Welt - drei Wochen vor dem errechneten Geburtstermin. Doch der Reihe nach: Gegen halb 5 Uhr in der Früh hatte die Lavamünderin erste Wehen. "Ich bin aufgestanden, habe erst einmal abgewartet", sagt Weilguni, die bereits zwei Kinder - Allyson (6) und Samantha (1,5) - hat. Plötzlich wurden die Wehen dann immer stärker.

Da ihr Lebensgefährte bei den Kindern bleiben musste, fuhr ihre Schwester Jessica sie ins Krankenhaus nach Wolfsberg. Kurz nach St. Paul, so gegen 9.30 Uhr, spürte Weilguni, dass sie es nicht mehr bis ins Spital schaffen würde: "Ich habe zu meiner Schwester gesagt, sie soll bei einer Bushaltestelle ranfahren." Die Schwester, sie ist Krankenschwester, verständigte die Rettung und winkte einen Autofahrer hinzu. Es dauerte nur zwei Presswehen, dann war der kleine Mason geboren - auf dem Beifahrersitz. "Der Mann hatte eine Decke und ein Handtuch im Auto. Wir haben den Kleinen dort eingewickelt", erzählt die stolze Dreifachmama.

Schönstes Geburtstagsgeschenk

Die Rettung brachte Kind und Mutter schließlich ins Krankenhaus nach Wolfsberg. Der kleine Mason ist wohlauf, war kurz nach seiner Geburt 2930 Gramm schwer und 49 Zentimeter groß.

Melissa Weilguni hatte am Montag übrigens selbst Geburtstag. Ein schöneres Geburtstagsgeschenk als ein gesundes Baby gibt es wohl nicht!

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