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Einsatz blockiert?Polizist weist schwere Vorwürfe eines Kollegen zurück

Beamter soll Rettungsauto bei Einsatz in Ebenthal ausgebremst haben. Der Mann bestreitet das und spricht von Mobbing.

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Auf dieser Strecke auf den Radsberg in Ebenthal soll es zu dem Vorfall gekommen sein © ©helgebauer
 

Ein Polizist, der einen Rettungseinsatz des Roten Kreuz behindert, wäre wohl ein österreichweit einzigartiger Vorgang. Zumindest wirft der schwere Vorwurf gegen einen Kärntner Beamten zahlreiche Fragen auf.
Wie berichtet, wurde ein Beamter bei der Bezirkshauptmannschaft Klagenfurt-Land angezeigt. Er soll bei einer Einsatzfahrt zu einem Pflegeheim auf dem Radsberg in Ebenthal einen Rettungswagen des Roten Kreuz mit Schritttempo und Zickzack-Manövern behindert haben. Anzeige erstattet hat ein hochrangiger Beamter der Landespolizeidirektion.

Kommentare (12)

Kommentieren
pppp54
1
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Dann kann man für die

Beteiligten nur hoffen, dass die Gerechtigkeit siegt und dieser Fall restlos aufgeklärt wird!? Zu optimistisch?😏

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gintonicmiteis
34
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"unter diesen Umständen nicht möglich sei, den Dienst auszuüben, befinde sich der Mann im Krankenstand."

Na herrlich... jetzt liegt uns der Kerl auch noch auf der Sozialtasche.

Darf ich mich auch das nächste Mal, wenn ich einen Strafzettel bekomme, in den Krankenstand begeben?

Wird er hoffentlich fristlos entlassen, wenn sich seine Unschuld durch das Video herausstellt, oder genießt er dann auch den besonderen Schutz, den Polizisten in unserem Rechtssystem genießen?...

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büffel
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@gintonicmiteis

Leider bist Du unfähig zu beurteilen, was es heißt an einer psychischen Erkrankung zu leiden. Du bist nicht informiert, denn sonst wüßtest Du, daß dies nicht mit Faulheit und der Unlust zu arbeiten gleichzusetzen ist.
Ich würde Dir gerne wünschen einmal eine solche durchzumachen, um einen Einblick in das Leid zu bekommen, und auch die UNFÄHIGKEIT sein Leben in geordneten Bahnen verlaufen lassen zu können, doch es ist nicht meine Art, anderen Menschen Schlechtes zukommen lassen zu wollen.
Von daher kann ich Dich nur bitten: lies' Dich ein in die Materie, sprich' mit Betroffenen; vielleicht bist Du dann in der Lage Deinen Haß auf die "Ausbeuter des Sozialstaates" zu überwinden.

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struge1
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@gintonicmiteis

wenn ich mir Ihren Kommentar so durchlese, kommt in mir der Verdacht auf, dass sie wahrscheinlich zuviel gintonicmiteis intus haben, denn nüchtern kann man so einen "Stuß" auf keinen Fall zusammenschreiben. 🤔

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Mein Graz
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@gintonicmiteis

Ohne den Fall beurteilen zu wollen, da ich die Fakten - wie alle anderen nicht Involvierten - nicht kenne:

Unterliegt man Mobbing, kann es zu gravierenden gesundheitlichen Einschränkungen kommen. Das können physische wie psychische Erkrankungen sein.

Ich persönlich wünsche mir keine Polizisten mit Stresssymptomen, ohne Selbstvertrauen, Herzproblemen oder Depressionen im Dienst.

Sollte der Polizist unschuldig sein wünsche ich mir auch nicht seine Entlassung, sondern ihm alles Gute für seinen Gesundheitszustand.

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GordonKelz
6
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JA...

...dafür bin ich auch ...
Wenn man ein Video veröffentlicht, wo ein Hund ein Reh zerfleischt, muss das andere wohl mit Leichtigkeit zu stellen sein ?!
Gordon Kelz

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koko03
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Das Video öffentlich stellen ..

dann kann sich jeder sein eigenes Bild machen 🚔🚑🚔🚑🚔🚑

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paulrandig
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koko03

Dann beginnt die (sozial-?)mediale Hetze erst richtig, samt zehntausenden Möchtegernexperten und Vorverurteilungen.
Wieviele davon sind tatsächlich Einsatzfahrer und können das beurteilen? Wieviele davon kennen tatsächlich alle Umstände, die Straße, das Funkprotokoll und alle Faktoren des Einsatzes? Wieviele würden sich überhaupt darum scheren, dieses Wissen zu erlangen?
Alle wollen sie ihren kleinen, säuberlich vom Rest isolierten Sensationsausschnitt aus der umfassenden Wirklichkeit, um sich daran aufgeilen und empören zu können und dann selbstgerecht zu urteilen, wer was falsch gemacht hat.

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gonde
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Ich brauch nur sehen ob der vor ihm in Schlangenlinien den Berg hinauf gefahren ist.

.

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paulrandig
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gonde

Und was dann? Dann wissen wir, dass er in Schlangelinien vor ihm den Berg hinauf gefahren ist. Und? Wissen wir dann auch, warum? Wissen wir alles andere, was wichtig zu wissen ist?

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GordonKelz
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Darf ich mit pers.erlebten mitreden....?

Als Sanitätskraftfahrer des Roten Kreuzes Villach ,verfolgte mich ein Polizist auf der Maschine bei einer Einsatzfahrt bis zur Entladestation des Krankenhauses...nicht um behilflich zu sein, nein ...um zu beurteilen bei Ansicht des Patienten, ob es notwendig war mit Blaulicht und Folgetonhorn zu fahren...WIE sich herausstellte ,hatte der Polizist mit der Bezirksstelle eine private Auseinandersetzung Auseinandersetzung und wollte auf diese Weise seine “ Stärke“
demonstrieren.....
Sie sehen ,“ Gottes “ Kindergarten ist unergründlich...
Gordon Kelz

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paulrandig
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GordonKelz

Ja, solche Erlebnisse gibt's immer wieder einmal. Hatte auch ein ähnliches während meiner Rettungszeit. Muss aber auch sagen, dass es fast immer umgekehrt war und einige Personen sogar ihre Kompetenzen überschritten um schnell und unkompliziert zu helfen. Mit genügend bösem Willen hätte man einigen daraus einen Strick drehen können. Aber vor zwanzig Jahren war die Zeit noch so stabil, dass jeder Richter sinngemäß gefragt hätte: "Spinnen Sie jetzt komplett?!?"

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