KärntenUni Klagenfurt bietet ab 2019 Sportwissenschafts-Studium an

Sportwissenschaftler mit betriebswirtschaftlichem Bezug können im Vereinswesen, im Tourismus und im Veranstaltungsmanagement eingesetzt werden.

Rektor Vitouch, Landeshauptmann Kaiser, Christine Patterer und Stefan Sandriesser
Rektor Vitouch, Landeshauptmann Kaiser, Christine Patterer und Stefan Sandriesser © KK/SPÖ
 

Rektor Oliver Vitouch hat am Dienstag die Installierung eines neuen Studienfaches an der Klagenfurter Universität angekündigt. Ab dem Studienjahr 2019/20 wird man am Wörthersee Sportwissenschaften studieren können. In Kombination mit der Betriebswirtschaftslehre werden auf diesem Weg Sportmanager ausgebildet. Sportwissenschaftler könnten auch im Tourismus effizient eingesetzt werden. Ein ähnliches Studium gibt es an der Fachhochschule Kufstein. Dort werden allerdings nur 46 Studienplätze pro Jahr angeboten. Viele Interessenten müssen daher abgelehnt werden.

Das sportwissenschaftliche Studium ist Teil des Strategiepapiers der Klagenfurter Uni. Als erstes sollen Lehrer für das Unterrichtsfach Bewegung und Sport ausgebildet werden. Vitouch: "Wir alle wissen, dass sich Bewegungsmangel, Übergewicht und deren Folgen zur Volkskrankheit entwickelt haben." Deshalb sei es notwendig, möglichst viele Sportlehrer heranzubilden.

Die Universität Klagenfurt erhält vom Bund jährlich ein Budget von 56 Millionen Euro. Dazu kommen 26 Millionen, die für die Sanierung der alten Gebäude aufgewendet werden. Diese Modernisierung steht vor dem Abschluss.

Vitouch hat sich am Dienstag im Rahmen der SP-Pressekonferenz zum Thema Bildung neuerlich für Zugangsbeschränkungen an den Universitäten ausgesprochen, um auf diese Weise ein "sinnvolles Verhältnis" zwischen der Ausstattung der Universitäten und der Nachfrage herzustellen. Der aktuelle Zustand führe zu großer Unzufriedenheit bei allen Beteiligten: "Bei Jus haben wir schon eine Drop-Out-Rate von 80 Prozent." Mit Zugangsbeschränkungen für die Universitäten nähere man sich endlich der "europäischen Normalität" an.

Kommentare (1)

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BernddasBrot
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Lesenswert?

Die Frage nach einer Bildungssackgasse

wird dabei nicht gestellt ???

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