KlagenfurtKeimproblem: Einige Uni-Toiletten wegen Intensivspülung gesperrt

Seit Monaten gibt es kein Trinkwasser an der Uni Klagenfurt. Erste Intensivspülungen wurden abgeschlossen. Als nächstes steht Spülung im Sportinstitut an. Wasserversorgung für 48 Stunden gesperrt.

Mit einer Intensivspülung will die Uni Klagenfurt das Keim-Problem lösen
Mit einer Intensivspülung will die Uni Klagenfurt das Keim-Problem lösen © KLZ/Markus Traussnig
 

Bereits seit mehreren Monaten darf das Wasser am Campus der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt nicht getrunken werden. Der Grund: Bei Kontrollen wurden Ende September des vergangenen Jahres Keime festgestellt - möglicherweise eine Folge der Sanierungsarbeiten. Um das Problem zu beheben, wurde Anfang Februar eine Intensivspülung gestartet.

"Die Intensivspülungen im Süd- und Zentraltrakt wurden abgeschlossen", teilte die Universität am Montag in einer Aussendung mit. Im Süd- und Zentraltrakt sowie im Universitätssportinstituts könne das Wasser nun wieder für die Reinigung und die Toiletten verwendet werden, vorerst aber noch nicht als Trinkwasser. Das gelte auch für den Nordtrakt.

Offizielle Freigabe muss erfolgen

"Nach der Intensivspülung werden neuerlich Proben entnommen, diese müssen für mehrere Tage kultiviert werden", so die offizielle Stellungnahme. "Die Trinkwasserqualität ist nach der Intensivspülung zwar grundsätzlich wiederhergestellt, jedoch muss erst eine offizielle Freigabe nach neuerlichen Messungen seitens der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) erfolgen."

Als nächstes steht die Intensivspülung des Universitätssportinstituts am Plan. Seit Montagmittag ist dort deshalb die Wasserversorgung gesperrt. Das betrifft auch die Duschen und Toiletten. Die Spülung wird zwei Tage andauern.

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