KlagenfurtNach Keimplage: Uni desinfiziert Wasserleitungen

Über Monate war das Trinkwasser an der Uni Klagenfurt nicht genießbar. Nun gibt es eine große Desinfektion.

© KLZ/Markus Traussnig
 

An der Uni Klagenfurt werden ab Dienstag Bakterien getötet. Mit dem Mittel Micropur werden die Pseudomonaden angegriffen. Seit Monaten hatten sich die Bakterien in den Leitungen der Uni festgesetzt. Das Trinkwasser an der Universität war lange nicht genießbar.

"Begonnen wird mit einer Basisdosierung, während der sie das Wasser wie gewohnt verwenden können. Sobald das Mittel eingesetzt wird, ist grundsätzlich sofort wieder Trinkwasserqualität vorhanden. Wir werden Sie jedoch noch einmal gesondert informieren, wenn die nächsten Messungen vorliegen", schreibt die Öffentlichkeitsarbeit der Universität an Mitarbeiter und Studenten. Eingesetzt wird das Mittel im Südtrakt, Zentraltrakt, Nordtrakt und dem Universitätssportinstitut (USI).

Hohe Dosierung im Februar

Während der Semesterferien im Februar wird dann das Präparat im Zentral- und Südtrakt in einer hohen Dosierung eingesetzt. "Dabei wird die Wasserentnahme für 48 Stunden im jeweils betroffenen Bereich gesperrt werden. Sie müssen dann zur Wasserentnahme und zur Toilettennutzung während dieser 48 Stunden jeweils in einen anderen Trakt gehen", heißt es in dem E-Mail der Universität.

Im Nordtrakt wurden alle Leitungen erneuert. Anfang dieser Woche sollen laut der Uni dort Proben entnommen werden. Dadurch soll festgestellt werden, ob sich noch Pseudomonaden in den Leitungen finden. Wenn nicht, könnte auf die hochdosierte Behandlung verzichtet werden. Im Südtrakt und im Zentraltrakt werden bis zum Beginn der Hochdosierung im Februar alle aufgefundenen Totleitungen entfernt.

 

 

 

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