KlagenfurtVerhetzung auf Tisal-Seite: Kärntnerin verurteilt

Eine 43-Jährige musste sich wegen eines verhetzenden Kommentars auf der Facebook-Seite des ehemaligen EU-Bauern Manfred Tisal vor Gericht verantworten. Das Urteil: Fünf Monate bedingt.

© Weichselbraun
 

Alles begann mit einem heftig diskutierten Posting auf der Facebook-Seite des ehemaligen EU-Bauern Manfred Tisal. Darin bezeichnete er unter anderem Flüchtlinge als "Sozialschmarotzer, die über uns herfallen".

Eine Frau reagierte darauf - ebenfalls im Internet -  mit Sätzen wie: "Von mir aus kann man Mauthausen wieder aufsperren."

Ihre Kommentare hatten nun ein gerichtliches Nachspiel: Die zweifache Mutter musste sich wegen Verhetzung (Paragraf 283 Strafgesetzbuch) vor dem Landesgericht Klagenfurt verantworten. Bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe sieht das Strafmaß dafür vor, die Botschaften waren immerhin via Internet einer breiten Öffentlichkeit zugänglich.

Richter Dietmar Wassertheurer fällte das Urteil: fünf Monate bedingt. Das Urteil ist rechtskräftig.

 

 

 

 

 

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