Vorerst gibt es keine konkreten Hinweise. Laut Medienberichten wird möglicherweise Belohnung seitens der Familie ausgesetzt = Im Fall des gestohlenen Sarges inklusive Leichnam des vor zwei Jahren verstorbenen Friedrich Karl Flick tappen die Ermittler weiter im Dunklen. Am Mittwoch war bekannt geworden, dass die sterblichen Überreste des Milliardärs aus seinem Grab in Velden verschwunden waren. "Es gibt momentan nichts Neues, auch noch keine konkreten Hinweise", erklärte Polizei-Pressesprecher Rainer Dionisio am Donnerstag auf Anfrage der APA. Das Landeskriminalamt Kärnten ermittle nach wie vor auf Hochtouren in alle Richtungen.
Erpressung? Über finanzielle Forderungen wurde bisher nichts bekannt, Erpressung als Tatmotiv wird aber nicht ausgeschlossen. Im Bezug auf aktuelle Ermittlungen gibt es seitens der Polizei vorerst keine Auskünfte.
Entsetzen. Innerhalb der Familie Flick herrscht Medienberichten zufolge Fassungslosigkeit und Entsetzen über die Tat. Die Witwe Ingrid Flick befand sich in den USA, als sie die Nachricht über die Grabschändung erhalten hatte. Sie soll die Rückreise angetreten haben.
Rücksprache mit Polizei. Jörg-Andreas Lohr, Berater und Vertrauter der Familie, sprach in Interviews mit Tageszeitungen von einer möglichen Belohnung für sachdienliche Hinweise zur Aufklärung der Vorfälle. Man wolle in der Causa jedoch noch mit der Polizei Rücksprache halten.
Gestohlen. Der Sarg mit dem Leichnam Flicks ist - vermutlich bereits am vergangenen Wochenende - aus seinem Grab am Friedhof von Velden am Wörthersee gestohlen worden. Nachdem entdeckt wurde, dass die mehrere Hundert Kilo schweren Granitplatten, die im Mausoleum den Sarg abdecken, Spuren von Beschädigungen aufwiesen, wurde eine Überprüfung veranlasst. Dabei wurde entdeckt, dass der Sarg verschwunden war.
Ermittler tappen bei Suche nach Flicks Leichnam im Dunkeln
Sterbliche Überreste von F. K. Flick von Veldener Friedhof verschwunden. Ermittlungen der Polizei laufen auf Hochtouren. Es könnten mehrere Täter gewesen sein.