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Kiki Kogelnik und die Glas-Köpfe

Als die Polizei ein Foto vom Fundort mailte, sah Judith Walker sofort: "Das sind die verschwundenen Kogelnik-Köpfe!" Schließlich war es die Galeristin, die die aus Bleiburg stammende Künstlerin (1935-1997) zum Glas brachte.

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Diese Kunst-Geschichte begann mit einem Mann mit dunkler Brille, der 1994 auf der Arte Fiera Bologna Keramiken von Kogelnik bei den Walkers sah, die Visitenkarte zückte und meinte: "Das müsste man aus Glas machen." Der Mann war Adriano Berengo vom gleichnamigen venezianischen Glasstudio. "Mit diesem Murano-Kitsch will ich nichts zu tun haben," reagierte Kogelnik ablehnend. Eine Arbeit von Berengo und ein Besuch in der Werkstatt auf Murano stimmten die Künstlerin um. "Zum Frühstück kam sie schon mit einer ersten Skizze," erzählt Judith Walker.

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