Der Mond ist aufgegangen, heißt es in einem bekannten Wiegenlied. Und in dieser Nacht leuchtet er besonders spektakulär. Eindrucksvoll hell und geradezu riesig schwebte Mittwochabend der Supermond über dem Horizont. Und viele Kärntnerinnen und Kärntner haben ihn mit ihren Kameras bereits „eingefangen“. Auf Social Media sind es Mittwochabend schon zahlreiche Fotos, die den Supermond über Kärnten zeigen.
Nähe zur Erde
Sogenannte Supermonde gibt es häufiger. Die Vollmondphase fällt in so einem Fall mit einer geringeren Distanz des Erdtrabanten zur Erde auf seiner Umlaufbahn zusammen. In der Nacht auf Donnerstag ist der Mond der Erde so nah, wie noch nie in diesem Jahr. Um 23.16 Uhr ist er mit einer Entfernung von 356.400 Kilometern der Erde am nächsten. Zur Einordnung: In manch anderen Vollmondphasen beträgt die Entfernung mehr als 400.000 Kilometer.
Nebel trübt Sicht
Wer den Supermond über Kärnten beobachten will, sollte sich in dieser Nacht allerdings beeilen. Denn der Nebel wird - beispielsweise im Klagenfurter Becken - die Sicht zunehmend trüben. „Bis Mitternacht wird er aber selbst durch die Hochnebeldecke durchschimmern“, sagt Ubimet-Meteorologe Andreas Demel. Schlechter schaut es dann in der zweiten Nachthälfte aus.